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Kfz-Versicherungsvergleich

Autoversicherung mit dem Testsieger vergleichen und bis zu 850 Euro sparen!

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Ratgeber Kfz-Versicherungsvergleich

1.So funktioniert der Kfz-Versicherungsvergleich

Mit einem Kfz-Versicherungsvergleich können Autofahrer in wenigen Sekunden mehrere Hundert Versicherungstarife miteinander vergleichen und Beitragshöhen ermitteln. So lässt sich einfach und schnell ein günstiger Anbieter für eine Kfz-Versicherung finden oder auch berechnen, wie viel Geld sich durch einen Versicherungswechsel sparen lässt. In vielen Fällen sind das mehrere Hundert Euro im Jahr!

Wann lohnt sich ein Kfz-Versicherungsvergleich? Eigentlich empfiehlt es sich für jeden Autobesitzer, einmal im Jahr Versicherungstarife mit einem Vergleichsrechner zu vergleichen. Denn der Versicherungsmarkt ist sehr dynamisch – ein Tarif, der im Vorjahr noch zu den günstigsten gehörte, muss das aktuell längst nicht mehr sein.

Das Sparpotenzial ist besonders groß, …

• wenn Sie neben der Haftpflichtversicherung auch eine Kaskoversicherung abgeschlossen haben.
• wenn Sie aufgrund eines geringen Schadenfreiheitsrabatts vergleichsweise hohe Beiträge zahlen.
• wenn Sie – vielleicht ohne es zu wissen – bei einem vergleichsweise teuren Anbieter versichert sind.


Tipp

Auch wer bereits bei einem günstigen Anbieter versichert ist, kann von einem Kfz-Versicherungsvergleich profitieren. Wenn der Termin der jährlichen Kündigungsfrist (30. November) näher rückt, werben viele Versicherungen mit günstigen Tarifen um neue Kunden.

2.Bestandteile der Kfz-Versicherung

Während eine Haftpflichtversicherung für jedes Auto Pflicht ist, handelt es sich bei der Kaskoversicherung (Vollkasko und Teilkasko) um freiwillige Versicherungen. Darüber hinaus bieten die Versicherungsgesellschaften optionale Zusatzversicherungen an, wie den Kfz-Schutzbrief oder Fahrerschutz. Folgende Leistungen beinhalten die einzelnen Versicherungen.


Kfz-Haftpflicht

Die Kfz-Haftpflichtversicherung schützt bei Schadenersatzansprüchen Dritter, die bei einem Unfall zu Schaden gekommen sind. Abgedeckt sind zum Beispiel ……
• Schäden am Auto des Unfallgegners
• Personenschäden, Schmerzensgeld, Nutzungsausfall
• Abschleppkosten, Gutachterkosten, Anwaltskosten

Teilkasko

• Wildschäden
• Diebstahl/Beschädigung von Zubehör
• Unwetterschäden
• Brand und Explosion

Vollkasko

• Alle Leistungen der Teilkasko
• Alle weiteren Schäden am eigenen Auto
• Vandalismusschäden

Kfz-Schutzbrief

• Pannenhilfe, Abschleppen, Bergen
• Fahrzeugrücktransport
• Organisation der Weiterreise, Mietwagen etc.

Fahrerschutz*

• Verdienstausfall
• Schmerzensgeld
• Leistungen für sonstige Folgeschäden
*Bei selbstverschuldeten Unfällen. Bei Fremdverschulden haftet die Versicherung des Unfallgegners.

3.Kosten: Diese Tarifmerkmale bestimmen die Beitragshöhe

Die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von vielen Faktoren ab: das Alter des Fahrers, die Anzahl unfallfreier Jahre als Fahrer (Schadenfreiheitsklasse), der Wohnort, das zu versichernde Fahrzeug, die jährlich gefahrenen Kilometer und vieles mehr. Viele dieser Faktoren werden von den verschiedenen Versicherungsgesellschaften nicht einheitlich, sondern unterschiedlich bewertet. Dadurch ergeben sich von Anbietern zu Anbieter zum Teil deutliche Preisunterschiede. Die wichtigsten Tarifmerkmale im Überblick:

Typklassen

Jedem in Deutschland zugelassenen Fahrzeugtyp ist eine bestimmte Typklasse zugeordnet, die das Schadensrisiko wiederspiegelt. Je höher die Typklasse, desto höher der Versicherungsbeitrag. Die Zuordnung der Typklassen wird jährlich auf Basis der Schadensbilanz vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aktualisiert. Typklassen gibt es sowohl in der Haftpflicht als auch in der Teilkasko und Vollkasko.

Regionalklassen

So wie die Fahrzeugtypen werden auch die Zulassungsbezirke entsprechend ihres Schadensrisikos in Klassen eingeteilt. Auch bei den Regionalklassen gilt: Je höher die Klasse, desto höher der Versicherungsbeitrag. Für die regionalen Unterschiede sind vor allem das jeweilige Verkehrsaufkommen und Witterungsbedingungen verantwortlich. So kommt es in Regionen mit häufigem Schneefall häufiger zu Blechschäden. Deswegen sind die Regionalklassen in den entsprechenden Zulassungsbezirken vergleichsweise hoch. In der Kaskoversicherung spielt außerdem die Häufigkeit von Diebstählen und Vandalismus eine Rolle. In Großstädten ist sie meist größer als auf dem Land. Deswegen sind die Regionalklassen dort höher.

Alter und Familienstand des Fahrers

Das Alter des Fahrers und sein Familienstand haben einen Einfluss auf die Beitragshöhe. Denn jüngere Fahrer haben der Statistik nach ein höheres Unfallrisiko als ältere Fahrer. Verheiratete Fahrer fahren umsichtiger als ledige – erst recht, wenn sich auch noch kleine Kinder an Bord befinden.

Anzahl der Fahrer

Auch die Anzahl der Fahrer, die ein Fahrzeug nutzen, hat einen Einfluss auf die Beitragshöhe: Nutzt nur ein Fahrer das Auto, sind die Beiträge am niedrigsten.

Beruflicher Status

Viele Versicherer gewähren für bestimmte Berufsgruppen Rabatte. So zum Beispiel für Beamte und den öffentlichen Dienst. Deswegen wird in Vergleichsrechnern auch die Berufsgruppe abgefragt.

Jährlich gefahrene Kilometer

Je weniger Kilometer im Jahr gefahren werden, desto geringer die Beitragshöhe. Bei Abschluss des Vertrags geben Sie eine geschätzte Kilometerzahl an, nach der dann der Beitrag berechnet wird. Sollten Sie mehr Kilometer fahren als Sie im Voraus angegeben haben, hat das keine Auswirkungen auf Ihren Versicherungsschutz. Bei einem deutlichen Unterschied sollten Sie der Versicherung aber den tatsächlich gefahrenen Wert mitteilen, da ansonsten eine Vertragsstrafe drohen kann. Einige Versicherungen fragen den aktuellen Kilometerstand auch jährlich ab. Tipp: Viele Versicherungen nutzen für die Berechnung der Beitragshöhe dieselben Kilometergrenzen (bis 3000 km/Jahr, bis 6000 km/Jahr, bis 9000 km/Jahr, bis 12.000 km/Jahr, bis 15.000 km/Jahr, bis 20.000 km/Jahr, bis 30.000 km/Jahr, über 30.000 km/Jahr). Liegen Sie mit den geschätzten Kilometern knapp über einer solchen Grenze, sollten Sie genau prüfen, ob Sie nicht auch mit weniger Kilometern übers Jahr kommen.

Schadenfreiheitsklasse

Die Schadenfreiheitsklasse (auch kurz SF-Klasse genannt) hat einen sehr großen Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrags. Nach jedem Jahr ohne Schaden steigt der Versicherte um eine Klasse auf und erhöht damit den Schadenfreiheitsrabatt, der ihm von der Versicherung gewährt wird. So kann etwa ein Fahranfänger den Preis der Autoversicherung um rund 50 Prozent reduzieren, wenn er in dieser Zeit keinen Schaden verursacht und von SF-Klasse 0 in SF-Klasse 3 aufsteigt. Schadenfreiheitsklassen gibt es in der Haftpflicht und in der Vollkasko, nicht aber in der Teilkasko. Bei einem Wechsel der Versicherung behält der Versicherte seine erreichte SF-Klasse bei. Zu beachten ist allerdings, dass der Schadenfreiheitsrabatt, der einer bestimmten SF-Klasse zugeordnet ist, von Versicherung zu Versicherung variieren kann.

Selbstbeteiligung

Die Höhe des Beitrags für eine Kaskoversicherung (Vollkasko und Teilkasko) lässt sich durch die vereinbarte Selbstbeteiligung beeinflussen. Das ist der Anteil der Kosten, den der Versicherte bei einem Schadensfall selbst übernimmt. Üblich sind etwa eine Selbstbeteiligung von 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro in der Teilkasko. Dadurch lässt sich die Höhe des Beitrags um etwa 20 Prozent reduzieren. Höhere Selbstbeteiligungen lohnen sich in vielen Fällen nicht mehr, weil das Sparpotenzial ab einem bestimmten Punkt wieder niedriger wird. Um das Sparpotenzial einschätzen zu können, empfiehlt es sich, mit einem Vergleichsrechner verschiedene Variationen der Selbstbeteiligung durchzuspielen.

4.Wechsel

Kfz-Versicherung wechseln – ja oder nein?

Sie haben mit dem Vergleichsrechner deutlich günstigere Tarife entdeckt als Ihren aktuellen – was nun? Bevor Sie wirklich den Anbieter wechseln, sollten Sie die Leistungen dieser Tarife untereinander und mit denen Ihres aktuellen Vertrags vergleichen. Nicht immer ist der günstigste Tarif die beste Wahl! Achten Sie besonders auf folgende Leistungen, die sich im Umfang von Tarif zu Tarif oft deutlich unterscheiden:


  1. Deckungssummen: Bis zu welcher Summe eine Versicherung die Kosten für einen Schaden übernehmen muss, ist gesetzlich festgelegt. Die gesetzlichen Mindestsummen betragen 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, bis zu 1.120.000 Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für reine Vermögensschäden. Viele Versicherer bieten aber deutlich höhere Versicherungssummen an, zum Beispiel eine pauschale Deckungssumme von 100 Millionen Euro – die Deckungssumme pro geschädigter Person ist dabei auf einen niedrigeren Betrag begrenzt (zum Beispiel 10 oder 15 Millionen Euro).
  2. Mallorca-Police: Die sogenannte Mallorca-Police ist eine optionale Zusatzleistung der Kfz-Haftpflicht. Sie ist keine Pflicht, ist aber in vielen Tarifen automatisch enthalten ist. Die Mallorca-Police erweitert den Haftpflichtschutz auf die Nutzung von Mietwagen im europäischen Ausland, wo die gesetzlichen Mindestdeckungssummen meist zu gering sind. Für Autofahrer, die öfter mit einem Mietwagen im Ausland unterwegs sind, eine durchaus empfehlenswerte Leistung.
  3. Wildunfälle: Schäden durch Wildunfälle werden von der Teilkasko abgedeckt. Allerdings gibt es Unterschiede beim Umfang der Leistung. Generell sind Schäden durch Haarwild (z.B. Rotwild, Hase, Fuchs und Wildschwein) abgedeckt. Einige Tarife bieten aber auch einen erweiterten Schutz an, der Wildschäden durch Tiere aller Art umfasst (z.B. Katzen, Hunde, Schafe, Pferde).
  4. Marderschäden: Marderschäden werden ebenfalls von der Teilkasko abgedeckt, jedoch nicht zwingend. Auch hier gibt es große Unterschiede beim Umfang der Leistung: In manchen Tarifen sind Marderschäden überhaupt nicht berücksichtigt, in anderen nur die unmittelbaren Schäden durch Bisse (z.B. an Schläuchen), zum Teil wird der Schutz aber auch innerhalb bestimmter Deckungssummen auf Folgeschäden ausgedehnt (z.B. Motorschaden).
  5. Grobe Fahrlässigkeit: Hier geht es um die Frage, ob der Versicherer im (Kasko-)Schadensfall auf Leistungskürzungen verzichtet, wenn dieser durch grob fahrlässiges Verhalten herbeigeführt wurde (zum Beispiel beim fahrlässigen Überfahren einer roten Ampel).
  6. Neuwert-/Kaufpreisentschädigung: Bei dieser Leistung der Vollkasko erstattet der Versicherer bei einem Totalschaden oder Diebstahl des Fahrzeugs über den Wiederbeschaffungswert zum Zeitpunkt des Schadens hinaus den Neupreis des Autos. Unterschiede können sich von Tarif zu Tarif bezüglich der Altersgrenze des Fahrzeugs ergeben, bis zu welcher die Neuwertentschädigung greift (üblich sind Zeiträume zwischen sechs und 24 Monaten). Eine Neuwertentschädigung muss aber nicht grundsätzlich in jedem Tarif enthalten sein.
  7. Freie Werkstattwahl/Werkstattbindung: Die Möglichkeit der freien Werkstattwahl bietet dem Versicherten mehr Flexibilität als die Bindung an eine Partnerwerkstatt des Versicherers – allerdings in der Regel auf Kosten eines höheren Beitrags für die Kasko-Versicherung. Bei Neu- und Leasing-Fahrzeugen kann es für den Fahrzeugbesitzer jedoch wichtig sein, die Werkstatt frei wählen zu können, weil Autohersteller beim Leasing oder auch für Kulanzleistungen oft den Besuch einer Vertragswerkstatt verlangen.


Was Sie bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung außerdem beachten sollten:
Läuft Ihr Vertrag bereits seit einigen Jahren? Dann beinhaltet er vielleicht noch einen Rabattretter. Diese Versicherungsleistung beinhaltet, dass der Versicherte trotz eines Schadenfalls nicht zurückgestuft wird. Seit 2012 bieten viele Versicherungen den Rabattretter bei Neuverträgen nicht mehr an, sondern nur noch eine ähnliche, aber kostenpflichtige Leistung, den Rabattschutz. Wenn Sie den Rabattretter durch einen Versicherungswechsel also verlieren würden, sollte die Ersparnis beim Wechsel entsprechend deutlich ausfallen.

Und wenn Sie Ihre Versicherung gar nicht wechseln möchten?
Auch dann kann es sich lohnen, mit einem Vergleichsrechner Versicherungstarife zu vergleichen. Denn die meisten Versicherungen bieten während der Wechselsaison für Neukunden besonders günstige Tarife an. Fragen Sie Ihren Versicherer, ob Sie ihren laufenden Vertrag auf einen günstigeren Neukundentarif umschreiben lassen können. Die meisten Versicherer kommen ihren Bestandskunden entgegen, weil sie sie nicht verlieren möchten. Doch Vorsicht: Auch, wenn Sie beim gleichen Versicherer bleiben, können sich bei einem Tarifwechsel die Leistungen ändern.

5. Überblick: Wann können Sie die Kfz-Versicherung kündigen?

Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres

Eine ordentliche Kündigung des Vertrags ist einmal jährlich zum Ablauf des Versicherungsjahres möglich. Bei den meisten Verträgen endet das Versicherungsjahr am 31. Dezember. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Die Versicherung muss die Kündigung also spätestens bis zum 30. November erhalten haben. Einige Versicherungen bieten auch unterjährige Verträge an. Dabei läuft das Versicherungsjahr nicht vom 1. Januar bis 31. Dezember, sondern hängt vom vereinbarten Termin ab. Auch bei unterjährigen Verträgen beträgt die Kündigungsfrist einen Monat.

Kündigung wegen Beitragserhöhung

Eine außerordentliche Kündigung des Vertrags ist möglich, wenn die Versicherung die Beiträge erhöht (Sonderkündigungsrecht). Mit Erhalt der Benachrichtigung über die Beitragserhöhung hat der Versicherte einen Monat Zeit, seine Versicherung zu kündigen. Das gilt auch, wenn die Beitragserhöhung nur einen Teil des Vertrags betriff, also zum Beispiel die Teilkasko. Eine Beitragserhöhung kann sich zum Beispiel ergeben, wenn sich die Typklasse eines Fahrzeugs oder die Regionalklasse eines Zulassungsbezirks ändert. Zu beachten: Ändert sich die Regionalklasse aufgrund eines Umzugs, besteht kein Sonderkündigungsrecht.

Kündigung wegen Änderung der Tarifstruktur oder der Versicherungsbedingungen

Ändert die Versicherung den Tarif oder die Versicherungsbedingungen, hat der Versicherte ebenfalls das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Die Frist beträgt mit Erhalt der Benachrichtigung einen Monat (Änderung der Tarifstruktur) bzw. sechs Wochen (Änderung der Versicherungsbedingungen).

Kündigung wegen eines Fahrzeugwechsels

Melden Sie Ihr bisheriges Auto ab und ein neues Auto an, können Sie Ihren Vertrag ohne Frist kündigen. Anders ist die Situation, wenn Sie kein neues Auto anmelden: Wird lediglich das bisherige Auto abgemeldet, läuft die Versicherung zunächst als beitragsfreie Ruheversicherung weiter. Erst wenn das Auto innerhalb der folgenden 18 Monate nicht wieder zugelassen wird, endet der Versicherungsvertrag, ohne dass es der Kündigung bedarf. Beim Fahrzeugverkauf zu beachten: Wird ein noch angemeldetes Auto verkauft, geht die Versicherung auf den Käufer über. Der Käufer hat dann das Recht den Vertrag innerhalb von einem Monat zu kündigen bzw. den Vertrag automatisch durch Abschluss einer neuen Versicherung enden zu lassen.

Kündigung nach einem Schadensfall

Auch nach Eintritt eines Schadensfall kann der Versicherte seinen Vertrag kündigen – unabhängig davon, ob die Versicherung den Schaden übernimmt oder eine Zahlung ablehnt. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, sobald die Versicherung mitgeteilt hat, ob sie den Schaden übernimmt oder nicht.

6. Häufige Fragen zum Versicherungsvergleich und -wechsel

Welche Daten benötige ich für den Versicherungsvergleich?

Der Versicherungsvergleich ist in wenigen Schritten erledigt. Sie brauchen dafür die Hersteller- und Typschlüsselnummern aus Ihrem Fahrzeugschein oder -brief. Falls Sie die Fahrzeugpapiere nicht vorliegen haben, können Sie auch die Fahrzeugsuche "ohne Kfz-Schein" nutzen. Außerdem müssen Sie für den Vergleich Ihre SF-Klasse angeben, die in Ihrer letzten Beitragsrechnung zu finden ist. Alle übrigen Fragen sind schnell und einfach beantwortet.

Was versteht man unter einer Schadenfreiheitsklasse?

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) entspricht der Anzahl an schadenfrei gefahrenen Jahren des Versicherungsnehmers. Üblicherweise gibt es 35 SF-Klassen. Je höher die SF-Klasse, desto niedriger ist der Beitrag in der Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung. Für die Teilkaskoversicherung gibt es keine SF-Klasse, hier gilt ein einheitlicher Beitragssatz. Jede Gesellschaft ordnet den SF-Klassen Prozentsätze zu, die einem Rabatt auf die Versicherungsprämie entsprechen. Die korrekte Angabe der SF-Klasse ist daher bei der Berechnung des Beitragssatzes ausschlaggebend. Ihre aktuelle SF-Klasse finden Sie immer in der letzten Beitragsrechnung Ihrer Versicherung.

In welche SF-Klasse werde ich in Haftpflicht und Vollkasko eingestuft?

Sofern eine Vorversicherung vorhanden ist, werden Sie entsprechend der vom Vorversicherer bestätigten SF-Klasse eingestuft. Ihre aktuelle SF-Klasse finden Sie in der letzten Beitragsrechnung. Falls Sie zum ersten Mal eine Vollkaskoversicherung abschließen oder in den letzten fünf Jahren keinen Vollkasko-Tarif hatten, erfolgt die Einstufung analog Ihrer SF-Klasse in der Haftpflichtversicherung. Als Fahranfänger oder bei der ersten Kfz-Versicherung auf Ihren Namen, werden Sie in der Regel in SF 0 (meist 100 % des Beitragssatzes) eingestuft. Sollte Ihr (Ehe-)Partner bereits ein Fahrzeug auf sich zugelassen haben oder besitzen Sie Ihre Fahrerlaubnis seit mindestens drei Jahren, können Sie direkt in die SF-Klasse ½ (meist 75 %) eingestuft werden.

In welchem Fall ist eine Kaskoversicherung zu empfehlen?

Eine Vollkaskoversicherung sollte man für Neufahrzeuge bis zu drei Jahre abschließen. Aber auch darüber hinaus kann eine Kaskoversicherung empfehlenswert sein. Im Falle einer Fremdfinanzierung des Fahrzeuges empfiehlt es sich, den Kasko-Einschluss nach der Laufzeit des Kredit- bzw. Leasingvertrages zu richten. Eine Teilkasko-Versicherung ist im Prinzip immer sinnvoll. Lediglich bei älteren Fahrzeugen mit sehr niedrigem Zeitwert ist ein Ausschluss der Teilkasko zu erwägen. Bei Verträgen, die in der Vollkasko günstig eingestuft (z. B. in SF 25) sind, lohnt sich aufgrund des geringen Beitragsunterschiedes eine Umstellung auf Teilkasko nicht – selbst bei älteren Fahrzeugen. Ein genauer Vergleich der Prämien für Voll- und Teilkasko ist auch Cabrio-Fahrern zu empfehlen. Hier ist die Vollkasko aufgrund der hohen Typklasse in der Teilkasko oftmals günstiger.

Was bedeutet Werkstattbindung?

Bei Tarifen mit Werkstattbindung bestimmt im Schadenfall nicht der Versicherungsnehmer, sondern die Gesellschaft, in welcher Werkstatt der Schaden behoben wird. In der Regel nennt der Versicherer mehrere Kooperationswerkstätten, die nahe beim Wohnort liegen. Für die vereinbarte Werkstattbindung gewährt die Versicherungsgesellschaft eine Beitragsvergünstigung.

Wann und von wem erhalte ich die eVB-Nummer?

Die eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigungs-Nummer, hat die frühere Deckungskarte abgelöst) wird Ihnen je nach Versicherungsgesellschaft entweder sofort oder spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Antragseingang von der Versicherung übermittelt. Ob Sie die eVB-Nummer bei Ihrem ausgewählten Tarif sofort erhalten, können Sie den Informationen auf der Ergebnisseite Ihres Versicherungsvergleichs entnehmen. Sofern Sie die Versicherung wechseln, profitieren Sie vom Wechselservice, d.h. die Übermittlung der eVB erfolgt direkt an die Kfz-Zulassungsstelle.

7. Weitere Infos zur Autoversicherung

 
Der Kfz-Versicherungsvergleich auf autobild.de ist ein Service von unserem Kooperationspartner Verivox. Bitte beachten Sie, welche Tarife beim Preisvergleich berücksichtigt werden. Sollten Sie einzelne Tarife bzw. Versicherungen vermissen, empfehlen wir, im Zweifel weitere Informationen direkt bei der entsprechenden Versicherung einzuholen. Mit dem Vergleichsrechner von Verivox können Sie online die Preise und Leistungen von mehr als 200 aktuellen Kfz-Versicherungstarifen für 2016 miteinander vergleichen. Der Kfz-Versicherungsrechner findet aus dieser Basis die günstigsten Versicherungstarife für Ihr Fahrzeug (Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko). AUTO BILD empfiehlt: Vergleichen Sie neben den Preisen immer auch die Leistungen verschiedener Tarife. Vor einem Kfz-Versicherungswechsel, bzw. bevor Sie Ihre laufende Kfz-Versicherung kündigen, sollten Sie ein konkretes Angebot einer anderen Versicherung vorliegen haben. Sie können dazu über den Vergleichsrechner direkt online einen Antrag ausfüllen oder sich ein Angebot kostenlos und unverbindlich per E-Mail zusenden lassen.