Bus der Zukunft — 19.08.2010

Chinas Bus auf Stelzen

Was tun gegen den drohenden Verkehrsinfarkt? In China hatte man jetzt eine neue Idee: ein Bus auf Stelzen. Großer Vorteil für Autos: Sie fahren einfach drunter durch.

Ob wir das noch erleben werden? Der Bus der Zukunft braucht keinen Verkehrsraum, weil er auf Stelzen fährt. So stellt es sich zumindest eine chinesische Verkehrsplanungsfirma vor. In ihrem Entwurf für den Kampf gegen den Verkehrsinfarkt überspannen die "Straddling Busses" ("Grätsch-Busse") zwei Fahrbahnen und können von Pkw unterquert werden. So kann an Haltestellen der Verkehr weiterfließen. Unfälle mit Autos soll eine Kombination aus radargesteuerten, optischen und akustischen Warnsignalen verhindern.

Auf einen Blick: Hier geht es zu den Autos der Zukunft

Weitere Vorteile: Der bis zu 60 km/h schnelle "Buswurm" fasst jeweils 1200 bis 1400 Passagiere (zum Vergleich: ein sogenannter XXL-Bus mit Doppelgelenk in Hamburg kann rund 180 Menschen befördern), fährt natürlich emissionsfrei, sein Energiespeicher wird an jeder Haltestelle aufgeladen. Ein spezielles Verkehrsleitsystem verschafft ihm allzeit freie Fahrt, ausgeklügelte Warnvorrichtungen sollen im Notfall alle Insassen schnell in Sicherheit bringen.

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yfghjsdgtj
28.08.2011, 16:41Uhr

Wer Platz für eine 8-spurige Autobahn hat wird auch den Platz für eine Stadtbahn in Niveaulage finden. Ausserdem verbrauchen die Stützen auf beiden Seiten und der Sicherheitsabstand dazu auch schon fast soviel Platz wie eine Fahrspur.

Bud Spencer
30.10.2010, 01:34Uhr

schade, das das Konzept seit 2 Monaten vorgestellt wurde. AB wie immer topaktuell. epiv fail

dei_vadder
06.09.2010, 15:08Uhr

Ja, alle Chinesen steigen wieder aufs Fahrrad um.

dei_mudder
03.09.2010, 16:01Uhr

Also Leute das ist ja ganz klar noch ein Konzept und ne spinnerei die am Ende von was ganz anderem ersetzt wird. Aber dass was kommen wird ist klar. Die haben viel mehr Leute zu transportieren als wir.

Japan macht es mit einer effizienten Ubahn vor (Bahnen kommen teilweise in der GLEICHEN Minute an [ja das ist weniger als Minutentakt]) und es reicht immer noch nicht, die Bahnen sind voll. Klar dass die Chinesen das erkennen und sich irgendwas zusammenspinnen, irgendwie werden die ihr Problem aber lösen.

Verkehrsminister Um Lei Tung
01.09.2010, 11:55Uhr

Tsching Tschang Tschung, Chinese sei nicht dumm.
Alleldings ist das Konzeptl noch nicht ganz ausgeleift!

3 Chinesel mit dem Kontlablass, sitzen im Stelzelbus und elzählen sich was ...

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