14. Auto Mobil International, Teil 1

AMI Messe Leipzig 2004 AMI Messe Leipzig 2004

14. Auto Mobil International, Teil 1

— 16.04.2004

Premieren zum Anfassen

"Erst anfassen, dann anlassen" lautet das Motto der AMI in Leipzig. Über hundert Modelle feiern Deutschland-Premiere. Probefahrten? Aber immer.

Daihatsus Weltpremiere im Retro-Design

Einmal im Jahr wird Leipzig zum Mekka der Autofans. Zum 14. Mal lockt die Auto Mobil International (kurz AMI) die PS-Gemeinde vom 17. bis 25. April in die Sachsen-Metropole. Auf rund 130.000 Quadratmetern in fünf Hallen bieten mehr als 400 Aussteller einen Überblick über Neuheiten und Entwicklungsstand der Branche. Offizielle Eröffnung ist am Samstag mit Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) und Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU).

Unter den mehr als hundert Deutschland-Premieren sind mit Cadillac (XLR) und Chevrolet (Corvette) sogar zwei US-Marken vertreten. Ferrari präsentiert dem Leipziger Publikum den echten Viersitzer 612 Scaglietti, der als schnelle Familienkutsche durchgehen könnte: 450 PS aus zwölf Zylindern sorgen für 320 km/h Höchstgeschwindigkeit, nach 4,2 Sekunden ist der Sprint auf Tempo 100 erledigt. Mit einem Preis von 120.000 Euro gehört der Italiener aus dem Fiat-Konzern allerdings zu den teuersten Exponaten der AMI.

Einige Klassen kleiner, aber auch komfortabler und erschwinglicher ist die Mini-Car-Studie XL-C von Daihatsu. Der Name steht für "Excellent Compact", das Retro-Design hebt sich deutlich von der Konkurrenz ab. In Japan kommt das 800-Kilo-Leichtgewicht mit 47 PS Ende 2004 auf den Markt, der Europastart ist allerdings noch unklar. Aber: "Wenn er kommt, dann als Linkslenker", verspricht Daihatsu. Damit hat er dem Copen etwas voraus.

AUTO BILD überträgt Formel-1-Rennen

Stichwort Mini-Car: Unter dem Titel "Chausseeflöhe und Knutschkugeln" zeigt die AMI in der Glashalle auf dem Messegelände 40 originelle Kleinwagen aus den 50er Jahren. Mit dabei sind legendäre Winzlinge von Fulda- oder Goggomobil, Isetta, Messerschmitt oder Zündapp. Das Motto der AMI heißt nicht umsonst "Erst anfassen, dann anlassen", denn in Leipzig können die Besucher auch selbst aktiv werden: Auf dem Freigelände vor den Hallen zwei und vier ist das Mitmachangebot am größten – sowohl im Offroad-Parcours mit Geländewagen und Quad als auch bei Probefahrten mit neuen Modellen.

Auf 900 Quadratmetern präsentiert sich AUTO BILD in Halle fünf, zusammen mit AUTO BILD motorsport, test & tuning, alles allrad, automobil TEST und Autotuning. Bildhübsche Hostessen verteilen nicht nur Leseproben, sondern auch Glückskarten für den Hauptgewinn im Wert von 40.000 Euro: Ein nagelneuer Mercedes-Benz SLK Roadster wartet auf seinen ersten Besitzer. Außerdem wird ein Gewinner für eine Formel-1-Eintrittskarte zum GP von Deutschland gesucht (inklusive Fahrt im AUTO BILD Heißluftballon). Der Knüller am zweiten Messesonntag: Auf unserer Großleinwand übertragen wir das Formel-1-Rennen aus San Marino. Jeder kann vorher seinen Tipp abgeben, und der Gewinner fährt mit einem Honda Jazz 1.2 S Cool im Wert von 12.990 Euro nach Hause.

Die Auto Mobil International ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, eine Tageskarte kostet 9,50 Euro, die Abendkarte (ab 16 Uhr) fünf Euro. Wer mit dem Auto anreist, zahlt für die Tageskarte im Vorverkauf nur 8,50 Euro. Eine Dauerkarte für die gesamte Messezeit gibt es für 19,50 Euro.

Alle wichtigen Messe-Neuheiten von Alfa Crosswagon bis Lexus 400 Hybrid finden Sie in der Bildergalerie. Teil zwei – von Maserati bis VW – gibt es hier.

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