15 Millionen Euro an Williams

BAR-Zahler Button bleibt

Der Poker ist beendet: Nach Nick Heidfeld geht auch der britische Formel-1-Fahrer nicht zu Williams. Eine teuer erkaufte Lösung.
Endlich hat er seinen Freifahrtschein: Formel-1-Pilot Jenson Button wird nach einem langen und harten Verhandlungspoker nicht zu Williams wechseln, sondern weiter für BAR-Honda fahren. Dies teilten beide Teams offiziell mit. Der 25jährige hatte für 2006 und 2007 bereits einen Vertrag bei Williams unterschrieben, dann aber mangels Perspektive einen Rückzieher gemacht.

Button – noch ohne Rennerfolg, aber dennoch heiß umworben – zeigte sich als reuiger Sünder: "Ich bedaure die Schwierigkeiten, die meine Entscheidung allen Beteiligten gebracht hat." Seinen Verbleib beim britisch-japanischen Rennstall ließ sich der Engländer angeblich 15 Millionen Euro kosten. Den Großteil davon dürfte er aus eigener Tasche zahlen. Kleiner Trost für den letztjährigen WM-Dritten: Sein Jahresgehalt soll von fünf auf rund zehn Millionen Euro anghoben werden.

Button, dessen Wechsel zu BMW-Williams noch vor einem Jahr scheiterte, wird bei BAR-Honda Teamkollege von Ferrari-Abgang Rubens Barrichello (BRA). Wenige Tage zuvor war Nick Heidfeld (wechselt zum neuen BMW-Team) aus dem Williams-Kandidatenkreis ausgeschieden. Den Verzicht auf seine Option hatte sich Teamchef Frank Williams mit drei Millionen Dollar vergüten lassen. Als zweiter Williams-Fahrer neben dem Australier Mark Webber werden das deutsche GP2-As Nico Rosberg und Testfahrer und Ersatzpilot Antonio Pizzonia (BRA) gehandelt.

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