2000 Opel-Jobs in Gefahr

2000 Opel-Jobs in Gefahr

— 13.10.2004

Teilschließung in Bochum

Opel will sich nicht komplett vom Standort Bochum verabschieden. Aber die Montage soll geschlossen werden – mit 2000 Arbeitsplätzen.

Dem Opel-Werk in Bochum droht die Teilschließung. Die "Financial Times Deutschland" berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise, das Werk solle organisatorisch und rechtlich in drei Bereiche aufgeteilt werden: die Fahrzeugmontage, das Preßwerk und die Achsenproduktion.

Dieser Schritt schaffe die Voraussetzungen, um zumindest die Montage langfristig schließen zu können. Davon wären rund 2000 Arbeitsplätze betroffen. Zusätzlich könne die Achsfertigung nach Osteuropa verlagert werden. Das Preßwerk solle in eine eigenständige GmbH ausgelagert werden und vorerst erhalten bleiben, da hier auch die Karosserieteile für die Opel-Werke Rüsselsheim und Eisenach gefertigt würden. Ein Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Bochum ist mit 7600 Beschäftigten der größte GM-Standort in Europa. Da das Werk schon älter ist, arbeitet es mit vergleichsweise geringer Produktivität. Die modernen Opel-Werke in Eisenach und Rüsselsheim sind weitaus produktiver. GM plant in Europa eine weitreichende Sanierung, um mehr als 500 Millionen Euro Kosten einzusparen.

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