Kartrennen

24-h-Kartrennen in Köln 2016

— 25.01.2016

Sieg für die Griesemann-Gruppe

Das 24-h-Kartrennen von Köln war auch 2016 wieder ein voller Erfolg bei Fahrern, Veranstaltern und Fans. Der Sieg ging diesmal an die Griesemann-Gruppe.

Der Jubel nach der Zieldurchfahrt war riesig. Denn bei der neunten Teilnahme reichte es endlich zum Sieg: Die Griesemann-Gruppe hat das 24-h-Kartrennen von Köln gewonnen. Die Siegesserie des All Stars Team Urbat, das in den vergangenen vier Jahren den Gesamtsieg erzielen konnte, ist damit beendet. AVIA Racing und das Miss Blitz Team Urbat erreichten die Plätze zwei und drei und komplettierten somit das Podium. „Mir fehlen einfach die Worte“, jubelte Teamchef Georg Griesemann. „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, die sich sowohl auf der Strecke als auch bei den Boxenstopps keinerlei Fehler erlaubt hat. Das war der Schlüssel zu diesem großartigen Sieg.“

Jubel im Konfettiregen: Das Event war ein voller Erfolg

Das Team von AVIA Racing, das auch im Vorjahr auf dem zweiten Platz landete, verpasste den Sieg nur knapp. Bremsprobleme warfen die Mannschaft schon in der Anfangsphase des Rennens weit zurück. „Wir hatten zu Beginn einfach unheimlich viel Pech. Doch wir haben nicht aufgegeben und weiter unser Bestes gegeben“, berichtet VLN-Pilot Stephan Epp. Auf dem dritten Rang landete das Miss Blitz Team Urbat - eine gelungene Premiere bei den 24h von Köln! Für das All Stars Team Urbat - die Top-Favoriten auf dem Gesamtsieg - reichte es schlussendlich nur zum vierten Platz. Fehler bei der Kommunikation und technische Probleme verhinderten einen erneuten Triumph.
24-h-Kartrennen in Köln: Ein Marathon zum Saisonstart

Christopher Brück erzielte zwar die Pole-Position und führte das Rennen zu Beginn auch an. Doch im Laufe der Nacht fiel das Team, in dem unter anderem DTM-Star Christian Vietoris, ADAC GT Masters-Champion Luca Ludwig, GT3-Weltmeister Maro Engel und VLN-Pilot Dominik Brinkmann in Lenkrad griffen, auf die vierte Position zurück. „Die Konkurrenz ist einfach so stark bei diesem Rennen, dass bereits kleinste Fehler gravierende Ausmaße haben. Es hat in diesem Jahr einfach nicht sollen sein“, war Christopher Brück enttäuscht. Aber: Dem VLN-Profi gelang es immerhin noch, den Bahnrekord aus dem Jahr 2011 zu brechen und um eine Hundertstelsekunde auf 25,230 Sekunden zu verbessern. „Wir hätten uns natürlich weitaus mehr versprochen, aber so ist es Motorsport leider manchmal. Man gewinnt und verliert zusammen“, sagte Mercedes-DTM-Pilot Christian Vietoris, der nicht zum ersten Mal bei den 24 Stunden von Köln am Start war.

Auch DTM-Pilot Christian Vietoris fuhr in Köln mit

„Die Atmosphäre hier ist einfach traumhaft und die Veranstaltung einfach super organisiert. Wenn es der Terminkalender zulässt, bin ich immer wieder sehr gerne hier am Start.“ Auch das Team von OH-Security by Schnitzelalm konnte im Kampf um den Gesamtsieg nicht mitreden. Neben dem Champion der ADAC Formel 4 Marvin Dienst waren hier auch ADAC GT Masters-Pilot Luca Stolz, Formel-3-Pilot Fabian Schiller sowie die beiden VLN-Fahrer André Krumbach und Max Sandritter am Start. Am Ende reichte es lediglich zum elften und damit vorletzten Platz. „Dennoch hat es viel Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder“, grinste Luca Stolz.

Und auch sonst war das Kartevent im Süden Kölns wieder einmal ein großer Erfolg. Rund 5.000 Besucher kamen an den Rhein, um den 104 Piloten in zwölf Teams die Daumen zu drücken. „Es war ein sehr spannendes 24-Stunden-Rennen mit hohem Zuschauerinteresse“, freute sich Organisator Günter Aberer. „Insgesamt haben alle zwölf Teams, egal wo sie am Ende gelandet sind, einen tollen Job gemacht. Vielen Dank auch noch einmal an alle Helfer, ohne die das Ganze in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.“

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Björn Schüller

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