24 Stunden Nürburgring 2009

24 Stunden Nürburgring 2009

— 25.05.2009

Erneuter Sieg für Manthey Porsche

In einem abwechslungsreichen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war es am Ende auch 2009 wieder der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing, der als Erster über die Ziellinie flog.

Das Team Manthey Racing hat zum vierten Mal nacheinander das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Timo Bernhard (Dittweiler), Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas (Schweiz) und Marcel Tiemann (Monte Carlo) setzten sich am Sonntag im Porsche 911 GT3 RSR vor dem Team Abt mit Christian Abt (Kempten), Jean-Francois Hemroulle (Belgien), Pierre Kaffer (Österreich) und Lucas Luhr (Kempten) im neuen Audi R8 LMS durch. Rang drei ging an das Quartett Emmanuel Collard (Frankreich), Wolf Henzler (Nürtingen), Richard Lietz (Österreich) und Dirk Werner (Kissenbrück) im Porsche 911 GT3 Cup S.

Lange konnten die Audi R8 LMS sehr gut mithalten. 17 Stunden lang lag sogar ein Ingolstädter in Führung, letztlich musste man sich Platz zwei begnügen.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr musste die Truppe um Teamchef Olaf Manthey hart um den Sieg kämpfen. Das Team im Audi R8 LMS, der zum ersten Mal bei einem 24-Stunden-Rennen zum Einsatz kam, übte ordentlich Druck auf Mathey Racing aus. So lag das Team Phoenix Racing mit den Piloten Marc Basseng (Leutenbach), Marcel Fässler (Schweiz), Mike Rockenfeller (Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) lange Zeit in Führung. Doch am Sonntagmittag fielen Basseng und Co. durch einen Defekt an der Antriebswelle zurück. Der Audi R8 blieb mitten auf der über 25 Kilometer langen Strecke liegen und musste von den Mechanikern vor Ort repariert werden. Damit war der Weg frei für Manthey Racing, die ohne Probleme die 24 Stunden durchfuhren. Das galt auch für den zweitplatzierten Audi R8 LMS aus dem Team Abt Sportsline. Alle vier eingesetzten Audi R8 LMS überquerten die Ziellinie ­zwei davon in den Top Ten. „Dieses Ergebnis ist ein erfolgreicher Anfang für uns“, resümierte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir und die Teams sind zum ersten Mal mit diesem Auto hier angetreten und mussten gleich voll ans Limit gehen."

Scirocco siegt mit Gas und Benzin

Wie im Vorjahr war der Scirocco GT24 in der Klasse SP3T (für Autos mit Zweiliter-Turbomotoren) nicht zu schlagen.

Auch die Volkswagen Scirocco mit Erdgas- und mit Benzin-Antrieb haben das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei Klassensiegen bravourös gemeistert. Der Scirocco GT24-CNG mit innovativer EcoFuel-Technologie von Vanina Ickx (B), Peter Terting (D), Klaus Niedzwiedz (D) und Thomas Klenke (D) gewann die Kategorie für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb (AT) und belegte im Gesamtklassement vor vielen leistungsstärkeren Autos Platz 17. Der Benzin-angetriebene Scirocco GT24 der Youngster Jimmy Johansson (S), Florian Gruber (D), Nicki Thiim (DK) und Martin Karlhofer (A) erzielte den beachtlichen 15. Gesamtrang und den dritten Volkswagen Sieg in der Klasse für Autos mit Zweiliter-Turbomotoren (SP3T) in Folge.

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