Tracktest VW Scirocco GT24 und LS

Scirocco GT24 Scirocco LS

24-Stunden-Rennen-Nürburgring 2008

— 10.04.2008

Legende trifft Legende

Der VW Scirocco feiert 34 Jahre nach seinem ersten Auftritt seine Widergeburt bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Die VW Scirocco III-Race-Version geht ins Rennen.

Härteprüfung für eine Legende: Noch vor seiner europaweiten Markteinführung muss sich der Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte Volkswagen Scirocco beim technisch wie fahrerisch anspruchsvollsten Automobil-Rennen weltweit beweisen. Volkswagen bringt das Coupé, das 34 Jahre nach seiner Premiere als Serienmodell ein Comeback feiert, in einer kompromisslosen Rennversion zum legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgring. Wie für das Serien-Pendant schließt sich auch für den Renn-Scirocco in der „Grünen Hölle“ der Kreis: Mit dem Scirocco begann 1976 die erfolgreiche Tourenwagen-Tradition von Volkswagen im Motorsport, nun feiert er am 24./25. Mai die Rückkehr im Rennsport. Insgesamt drei neue Scirocco werden für den Langstrecken-Klassiker werksseitig aufgebaut und eingesetzt.

Widergeburt einer Legende

2008 gehen René Rast (li.), Jimmy Johansson (re.) und Constantin Dressler mit dem Scirocco ins 24-Stunden-Rennen auf dem Ring.

"Der neue Scirocco bietet mit seinem Serien-Design eine hervorragende Basis für den Einsatz auf der Rennstrecke", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wie sein Ur-Vater, mit dem im ersten Volkswagen Markenpokal die Tourenwagen-Tradition unseres Hauses begann, wird der neue Scirocco noch vor dem Verkaufsstart sein Rennstrecken-Debüt feiern. Die Nürburgring-Nordschleife und das 24-Stunden-Rennen sind die ideale Bühne, um gleichzeitig die Faszination und das Leistungsvermögen eines solch begeisternden Coupés vor großer Kulisse zu zeigen." Bereits im Vorjahr knüpfte Volkswagen an die lange Breitensport-Tradition der Marke an und sorgte mit dem Golf GTI auf dem Nürburgring für Aufsehen. Beim 24-Stunden-Rennen 2007 feierten René Rast, Jimmy Johansson, Florian Gruber und Dieter Depping den achten Rang im Gesamtklassement und den Sieg ihrer Klasse.

Sportliche Gene mit 300 PS

Basis damals wie heute: ein 300 PS starker 2-Liter-TFSI-Motor und Frontantrieb.Diese erfolgreichen Merkmale seines Vorgängers bekommt die Rennversion des Scirocco mit auf den Weg und verbindet sie mit seinen ureigenen sportlichen Genen. Das seit 1970 ausgetragene 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat sich als härtestes Automobil-Rennen weltweit etabliert. Mit der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und traditionsreicher Nordschleife ist eine Runde über 25,378 Kilometer mit anspruchsvollen Kurvenkombinationen eine echte Herausforderung für Mensch und Material. Imposant ist auch die Teilnehmerzahl: Maximal 230 Autos dürfen im Training starten, 220 werden zum Rennen zugelassen. Mehr als 700 Fahrer stellen sich dem Motorsport-Marathon. Mit rund 200.000 Zuschauern bietet das Langstrecken-Rennen auf der Berg- und Tal-Bahn in der Eifel auch in Sachen Publikums-Gunst Superlative.
Scirocco einst und jetzt. Den Vergleich erleben Sie in unserer Bildergalerie.

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