24 Stunden von Le Mans 2009

Lola Aston Martin des Charouz-Team,  24 Stunden von Le Mans 2008 Lola Aston Martin des Charouz-Team,  24 Stunden von Le Mans 2008

24 Stunden von Le Mans 2009

— 28.01.2009

Aston Martin will wieder siegen

50 Jahre nach dem letzten Erfolg im Langstrecken-Klassiker von Le Mans will Aston Martin den Sieg bei den 24 Stunden 2009 holen. Die englische Traditions-Marke tritt mit eigenen Prototypen an.

Vor 50 Jahren sorgten Carroll Shelby und Roy Salvadori für den bisher einzigen Sieg eines Aston Martin beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Was dem britisch-amerikanischen Duo 1959 mit einem Aston Martin DBR1 300 gelang, wollen die Engländer 2009 mit einem eigenen Le-Mans-Klasse-1-Prototypen wiederholen. Zwei dieser Boliden werden bei Aston Martin in Gaydon aufgebaut. Die Grundlage liefert der Lola-Aston-Martin, den im Jahr 2008 das Charouz-Team eingesetzt hatte, um das Rennen auf Platz acht zu beenden. Um sich voll und ganz dem Unternehmen Titelgewinn widmen zu können, verzichtet Aston Martin auf die Verteidigung des Titels in der GT1-Klasse.

Benziner im Vorteil

Die Basis für das Unternehmen Le Mans 2009: Der Lola-Aston-Martin kam im Vorjahr auf Platz acht.

Als Fahrer für den in der klassischen hellblau-orangefarbenen "Gulf"-Lackierung wurden vier Fahrer bereits offiziell benannt: Stefan Mücke, Jan Charouz, Thomas Enge und Ex-GT1-Pilot Darren Turner. Dieses Quartett wird in allen LMS-Rennen der Saison 2009 und in Le Mans an den Start gehen. Auf Grund der für 2009 modifizierten Le-Mans-Regeln sieht Aston-Martin-Rennleiter George-Howard-Chappell sein Team etwas im Vorteil: "Die Diesel werden um zehn Prozent in ihrer Leistung eingebremst. Das ist verdammt viel." Und weiter: "Weil wir im vergangenen Jahr mit unserem Benziner gut unterwegs waren, nimmt man auch uns drei Prozent Leistung weg, also machen wir etwa sieben Prozent auf die Diesel gut. Von hinten werden gleichzeitig die anderen Benziner näher rücken. Wir können noch nicht so genau abschätzen, wie sich das alles letztlich auswirken wird. Wir haben uns einfach gesagt: Wir gehen mal in die LMP1 und schauen, was wir dort erreichen können", schränkt er allerdings gleich wieder ein.

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2009 findet am 13./14. Juni statt. Vorher gehen die britischen Boliden im Rahmen der LMS am 8. März in Paul Ricard und am 5. April in Barcelona auf die Piste.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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