24 Stunden von Le Mans

24 Stunden von Le Mans

— 04.06.2003

Familienkrach bei VW?

Bentley ist in Le Mans (14. Juni) zum Sieg verdammt. Sonst muss das englische Werksteam einpacken.

Glorreicher Sieger oder verspotteter Loser – eine andere Alternative gibt es für Bentley nicht. Wenn am 15. Juni die 24 Stunden von Le Mans abgewinkt werden, hat das englische Werksteam entweder sein Soll erfüllt oder muss einpacken. Auf drei Jahre war das Sportengagement der Nobelmarke aus dem Hause Volkswagen angelegt. Die sind nach dem Rennen an der Sarthe um. Fortsetzung offen.

Allerdings gehen die beiden bildschönen Renner aus Crewe (250 km nordwestlich von London) als Top-Favoriten an den Start. Beim Vortest war Tom Kristensen in 3:34,820 Minuten fast vier Sekunden schneller als der beste Audi. Dass der Däne dabei die Qualifying-Bestzeit von Rinaldo Capello (Audi) aus dem Vorjahr um 2,4 Sekunden verpasste, liegt an den kleineren Air-Restriktoren. Die kosten allen Le-Mans-Autos im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent Leistung.

Trotz des Werksrückzugs aber bleibt Konzernschwester Audi härtester Bentley-Gegner im Kampf um den Gesamtsieg. Drei R8-"Altautos" stehen am Start. Offiziell als Privatteams. Goh (u. a. mit Marco Werner), Audi Sport UK (u. a. mit Frank Biela) und Champions Racing lauern auf Bentley-Fehler im familiären Fastfight. "Man hat uns gesagt, wir sollen die Bentley schnell machen. Aber es niemand gesagt, dass wir unsere Audi langsam machen sollen", kündigt Audis Motorenchef Ulrich Baretzky unverhohlen ein heißes Duell an.

Kurzinfo Strecke: Circuit de 24 Heures • Rundenlänge: 13,880 km • Start: 14. Juni 2003, 16 Uhr • Sieger 2002: Frank Biela/Tom Kristensen/Emanuele Pirro (Audi R8) • Distanz 2002: 375 Runden • Schnellste Runde 2002: 3:33,483 Minuten • Tickets: 0033/ 243/ 40 24 24 • Tourist-Info: 0033/ 243/ 81 72 72 • Internet: www.lemans.org

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