Hyundai

24h Nürburgring: Hyundai

— 03.05.2016

Zwei starke Dauerläufer

Mit den seriennahen Rennautos Veloster Turbo und i30 Turbo stellt sich Hyundai der Herausforderung Nordschleife - und feiert immer wieder große Erfolge.

Diese Zahlen können sich sehen lassen: 20 000 Kilometer hat der Hyundai Veloster (1,6-Liter-Turbomotor, 230 PS) in den vergangenen drei Jahren auf der Nürburgring-Nordschleife zurückgelegt – und das im Renntempo! Das entspricht einer Belastung von 300 000 Kilometern im normalen Straßenverkehr.

Schrick und Naumann geben für Hyundai Gas

Rückblende: 2013 startet Hyundai Deutschland das Projekt Langstrecke mit dem Sport-Coupé Veloster Turbo. Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft VLN und vor allem der Triumph in der Klasse SP2T beim 24h-Rennen 2014 stehen in der Bilanz des Veloster ganz oben. Auch deshalb baute Hyundai im vergangenen Jahr sein Langstreckenprojekt aus und schickt seither neben dem Veloster einen Hyundai i30 Turbo ins Langstrecken-Rennen. Der neue Dauerläufer, ebenfalls in der Klasse SP2T eingesetzt, wiederholte beim Eifel-Marathon über 24 Stunden gleich mal den Klassensieg des Veloster aus dem Vorjahr. Auch im i30 werkelt der standfeste 1,6 Liter große Vierzylindermotor. Fast 10 000 Rennkilometer hat der i30 Turbo in der Eifel inzwischen ohne technische Panne hinter sich gebracht.

Ankommen und damit Standfestigkeit unter Beweis stellen ist längst Alltag bei den Rennen der Hyundai-Sportler. Zuletzt beim sechs Stunden dauernden Qualifikationslauf zum 24-Stunden-Rennen. Da absolvierte der i30 Turbo als Klassensieger drei Runden mehr als der zweitplatzierte Toyota. „Sowohl der Veloster als auch der i30 Turbo sind für den Renneinsatz optimierte Serienautos. Mehr als 80 Prozent der Antriebsteile gleichen denen der Ausgangsbasis“, sagt Markus Schrick (55), Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland und Initiator des Langstreckenprojekts. „Wesentliche Komponenten wie Motor, Getriebe, Antriebswellen, Achsteile oder die hinteren Bremsscheiben stammen aus der Hyundai-Serienproduktion“, verweist der Manager auf die Seriennähe seiner Rennautos.

Aufstellung in der Box: Hyundai i30 und Veloster

Voll des Lobes über den i30 Turbo ist auch Guido Naumann (42). Der Testfahrer von AUTO BILD SPORTSCARS gehört zur Fahrerbesetzung des i30 Turbo. „Das Auto ist über den Winter in Details erneut verbessert worden. Ein neuer Unterboden mit Diffusor hat die Performance gesteigert. Das Wichtigste ist aber, dass das Auto zuverlässig seine Runden dreht“, konstatiert er. Zu seinen Teamkollegen im Cockpit des i30 gehört auch Hyundai-Chef Schrick persönlich. In seinem Engagement in Sachen Langstrecken sieht der sich längst bestätigt. Seine Bilanz: „Wir konnten in den ersten drei Jahren unseres Nordschleifen-Projekts nicht nur viele Erfolge einfahren, sondern auch wichtige Erkenntnisse in die Entwicklung unserer Serienfahrzeuge einfließen lassen.“

Inzwischen laufen die Vorbereitungen zum nächsten 24-Stunden-Dauerlauf am 28./29. Mai. Ankommen bleibt das bescheidene Ziel von Hyundai – auch wenn vom Triple geträumt wird.

Autor: Thomas Arndt

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