Mercedes

24h-Rennen Nürburgring: Die Favoriten in Bildern

24h Rennen Nürburgring: Die Favoriten

— 26.05.2017

Mercedes, Audi oder was?

BMW, Mercedes, Audi und Porsche: Alle wollen den Sieg beim diesjährigen Rennen. Doch nur einer kann gewinnen. Macht sogar ein Underdog das Rennen?

So hart umkämpft war das 24h-Rennen auf dem Nürburgring noch nie! Mehr als 20 werksunterstützte GT3-Boliden rasen um den Gesamtsieg. Dazu kommen zahlreiche Privatteams und Underdogs, die sich gegen die übermächtigen Werke behaupten wollen. Und alle jagen Mercedes-AMG. Die Sternenkrieger starten als Vorjahressieger in den Eifel-Marathon und setzen alles daran, diesen Erfolg zu wiederholen.
Sie schicken drei werksunterstützte Teams und fünf Mercedes-AMG GT3 (550 PS) ins Rennen. Starke Werksfahrer wie DTM-Rückkehrer Maro Engel (31/S. 10) oder Neuzugang Edoardo Mortara (30) sollen den Erfolg garantieren.

Audi unterstützt werksseitig zwei Mannschaften, die insgesamt vier Audi R8 LMS (585 PS) mit Stars wie Rene Rast (30/DTM) oder Christopher Mies (27/GT Masters) für den Klassiker vorbereitet haben. Aber auch das private Team Phoenix Racing hat gute Chancen: Beim Qualirennen, der Generalprobe für den Klassiker, konnte die Mannschaft bereits gewinnen – unter anderem mit DTM-Pilot Mike Rockenfeller (33). Spuckt das Privatteam den Werken in die Suppe?

Porsche hat dieses Jahr schon zwei VLN-Siege eingefahren

BMW setzt sowohl auf Klasse als auch auf Masse: Die Münchener schicken sechs BMW M6 GT3 (585 PS) und fünf aktuelle DTM-Piloten ins Rennen. Nach dem Motto: Ein Auto wird schon durchkommen! Das Team Schnitzer Motorsport kehrt aus der DTM zurück an die Nordschleife und will an alte Erfolge anknüpfen: Schon fünf Mal feierte das Team den Gesamtsieg in der Eifel, zuletzt im Jahr 2010. Ex-DTM-Champ Timo Scheider (38) startet erstmals in BMW-Farben und will seinem alten Arbeitgeber Audi das Leben schwer machen.

24h-Rennen Nürburgring: Die Favoriten in Bildern



Porsche unterstützt offiziell zwar keine Teams, hilft aber mit technischem Know-how und dem Können der Werksfahrer. Sechs Porsche 911 GT3 R (504 PS) gehen auf die Reise, drei davon mit einer Top-Besetzung und Werksfahrern wie Sven Müller (25/GT Masters) oder Laurens Vanthoor (25). Nach Siegen in den ersten beiden VLN-Rennen gilt vor allem Rekord-Sieger Manthey-Racing wieder als Favorit auf den Gesamterfolg.

Bentley geht mit Abt-Sportsline und drei Continental GT3 (600 PS/S. 13) ins Rennen, gehört aber nicht zu den absoluten Favoriten auf den Sieg. Immerhin gehört das Dickschiff aus 2014 mittlerweile zu den ältesten GT3-Boliden im Feld. Nissan und Aston Martin verzichten ganz auf ein Engagement beim Eifel-Klassiker, um sich auf die Weiterentwicklung ihrer GT3-Fahrzeuge zu konzentrieren. Konrad Motorsport startet mit einem Lamborghini Huracan GT3 (585 PS), das Wochenspiegel-Team mit dem Ferrari 488 GT3 (500 PS). Beide Mannschaften haben aufgrund fehlender Werksunterstützung nur Außenseiter-Chancen.
Geheimfavorit ist das Team von US-Milliardär James Glickenhaus (66). Die Truppe überraschte beim 24h-Qualirennen mit dem eigenen SCG003C (rund 500 PS/S. 18). „Wir kämpfen mit den Riesen“, sagt Glickenhaus selbst. „Aber unser Auto ist sehr stark.“

24h-Rennen Nürburging: Große und kleine Autos im Detail

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Hersteller / P. Funk

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung