24h Nürburgring 2018

24h-Rennen Nürburgring: So lief der Klassiker

Porsche gewinnt Nebel-Krimi

Der Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing Porsche gewinnt das 46. 24h-Rennen am Nürburgring. Die Highlights des Klassikers.
Was für ein Krimi in der Eifel! Wie in den letzten Jahren wird das Rennen erst in der letzten Runde entschieden. Am Ende hat der Porsche 911 GT3 R #912 von Manthey Racing die Nase vorn. Eine Stunde vor Schluss setzt Porsche-Pilot Fred Makowiecki das rennentscheidende Überholmanöver gegen den zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 #4 von Black Falcon (am Steuer: Adam Christodoulou - Teamkollegen: Maro Engel, Manuel Metzger, Dirk Müller).

Vorm Re-Start hatte Mercedes vier Minuten Vorsprung

„Es fühlt sich großartig an. Nach dem Reifenschaden am Anfang haben wir einfach nur noch voll attackiert. Das Team hat einen super Job gemacht. Jetzt werden wir eine heftige Party starten“, freut sich Makowiecki, der mit Nick Tandy, Patrick Pilet und Richard Lietz das erste Sieger-Quartett ohne deutsche Beteiligung seit 13 Jahren bildet.
Der Rennausgang ist lange unvorhersehbar. Am Samstag fahren die Piloten zunächst bei besten Bedingungen. Ab zwei Uhr nachts setzt dann Regen ein. Am Morgen legt sich auch noch ein breites Nebelband auf die Strecke, weshalb das Rennen sogar für zwei Stunden unterbrochen wird.
Zum Nachteil von Maro Engels Black Falcon Team. Denn vor der Rennunterbrechung liegt sein Mercedes-AMG mit über vier Minuten in Führung, die durch den Re-Start flöten gehen. „Es ist sehr ärgerlich. Wir hatten einen sicheren Vorsprung und der wurde uns genommen. Ich bin mit unserer Leistung aber zufrieden. Wir haben einen guten Job gemacht“, tröstet sich Engel.
Für ein weiteres starkes Ergebnis sorgt auch Aston Martin Racing. Das britische Team (Aston Martin Vantage GT3) verpasste mit Rang vier nur knapp einen Podestplatz.
Das ganze Rennen zum Nachlesen in unserem Ticker:

Autoren: Alexander Warneke, Sönke Brederlow

Fotos: Picture-Alliance

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