Abwrackprämie

2500 Euro Abwrackprämie

— 16.02.2009

Viele falsche Anträge

Zahlreiche eingereichte Anträge für die Abwrackprämie sind fehlerhaft. Oft liegen notwendige Dokumente nicht bei. In diesem Fall zahlt die zuständige Behörde BAFA die Prämie nicht.

2500 Euro staatliche Prämie als Unterstützung beim Autokauf sind eine tolle Sache. Doch der erhebliche  bürokratische Aufwand scheint für viele Antragsteller eine hohe Hürde zu sein. Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registriert eine "hohe Zahl" fehlerhafter weil unvollständiger Anträge für die Abwrackprämie. Besonders häufig fehlen die beizulegenden Dokumente wie der Nachweis für die Verschrottung des Altautos oder der Beleg für den Neuwagenkauf, meldet die Zeitschrift "Kfz-Betrieb". Konkrete Zahlen über falsche gestellte Anträge nannte das BAFA noch nicht, erste Statistiken darüber sollen in vier Wochen veröffentlicht werden. Bislang seien rund 44.200 Anträge auf die Abwrackprämie eingegangen, sind sie fehlerhaft, zahlt die BAFA die Prämie nicht. Auch Zahlen zum Missbrauch der Prämie wurden noch nicht genannt.

Hier können Sie den Antrag für die Abwrackprämie herunterladen!

Trotz der Abwrackprämie wird es weiter genug erschwingliche Gebrauchtwagen am Markt geben. "Die Sorge, dass es bald keine Billigautos für Einsteiger mehr gibt, ist unbegründet", sagte Helmut Blümer vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) der Deutschen Presse-Agentur. In Deutschland seien rund 8,8 Millionen Fahrzeuge mit einem Marktwert von 2500 Euro und weniger unterwegs. Bisher habe es stets einen Überschuss an Gebrauchtwagen gegeben, die nach Osteuropa oder Afrika exportiert wurden, erklärte Blümer. Auch rechnen die Experten wegen des knapperen Angebots nicht mit steigenden Gebrauchtwagenpreisen.

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