30. Shell Eco-Marathon 2014

Shell Eco-Marathon 2014 Shell Eco-Marathon 2014 Shell Eco-Marathon 2014

30. Shell Eco-Marathon 2014

— 19.05.2014

3315 Kilometer mit einem Liter Benzin

Beim 30. Shell Eco-Marathon in Rotterdam purzelten am Wochenende die Spritspar-Rekorde. Auch ein deutsches Team war unter den Siegern, etliche weitere schlugen sich respektabel.

Die Sieger in der Kategorie Prototyp/Benzin: Team Microjoule (Nr. 1). Vorne Team Eco-Jandula aus Spanien (Nr. 78, 32. Platz).

Der Spritspar-Wettbewerb "Shell Eco-Marathon" hat einen neuen Distanzrekord: Bei der 30. Ausgabe des Wettbewerbs fuhr das Team "Microjoule" aus Frankreich umgerechnet 3315 Kilometer mit nur einem Liter Benzin. Damit übertraf es seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr um fast 350 Kilometer. Die Teilnehmer traten in zwei Kategorien und nach Kraftstoffart getrennt an: Stromlinienförmige, auf besten Luftwiderstand getrimmte "Prototypes" und alltagstaugliche "UrbanConcept"-Autos.

Shell Eco-marathon 2013

Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013 Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013 Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013


Das Team Schluckspecht aus Offenburg freut sich über zwei Trophäen und 3000 Euro Preisgeld.

Von den zwanzig teilnehmenden deutschen Teams kamen fünf Mannschaften aufs Siegertreppchen, eine stand sogar ganz oben: Die Studenten der Hochschule Offenburg (Baden-Württemberg) gewannen mit ihrem "Schluckspecht" in der Kategorie UrbanConcept/Diesel. 389 Kilometer pro Liter Kraftstoff bedeuteten gleichzeitig einen neuen Rekord in dieser Kategorie, knapp 75 Kilometer mehr als 2013. Diesen Erfolg erreichten die Offenburger auch durch den Einsatz von speziellen Schmierstoffen, was von Sponsor Shell mit einem Sonderpreis belohnt wurde.

40.000 Zuschauer kamen zum runden Jubiläum

Das Team proTRon von der Hochschule Trier hatte zwei Fahrzeuge am Start: Der Prototyp mit der Nummer 214 startete mit Wassterstoff-Antrieb und belegte den dritten Platz (338,6 km/kWh) hinter den niederländischen Mannschaften aus Delft (396,9 km/kWh, zweiter Platz) und Amsterdam (428,5 km/kWh, erster Platz). Auf den Plätzen fünf, sechs und acht reihten sich weitere deutsche Mannschaften in dieser Kategorie ein: Die FH München (192,4 km/kWh), FH Stralsund (162,8 km/kWh) und das Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg Köln (119,1 km/kWh). Der zweite Trierer Renner ist ein elektrisch getriebenes UrbanConcept-Fahrzeug, das mit einer Kilowattstunde rund 219 Kilometer weit fahren konnte. Das bedeutete den zweiten Platz hinter dem Team von der Elektriker-Berufsschule aus dem französischen Arles (312,15 km/kWh). Auf dem siebten Platz in der gleichen Kategorie landete die Evangelische Hochschule Neuruppin mit 166,09 km/kWh. In der Kategorie "Protoyp/Batterieantrieb" erreichte das Team "Lausitz Dynamics" von der BTU Cottbus-Senftenberg den dritten Platz mit 839,46 km/kWh, das zweite Auto vom Team "Schluckspecht" aus Offenburg erreichte dahinter mit 589,95 Kilometer Reichweite den neunten Platz. Die Studenten von der TH Ingolstadt belegten in der Kategorie UrbanConcept/Ethanol den zweiten Platz (223 km/l) hinter den DTU Roadrunners aus Dänemark (598,98 km/l). In der vom Team Microjoule dominierten Kategorie Prototyp/Benzin erreichte das Motorsport-Team Efficency von der Technischen Hochschule Mittelhessen einen respektablen elften Platz (1009,3 km/l).

Autor: Jonathan Blum

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