34. Salòn Internacional del Automòvil

34. Salòn Internacional del Automòvil Barcelona 34. Salòn Internacional del Automòvil Barcelona

34. Salòn Internacional del Automòvil

— 08.06.2007

Das Beste aus Barcelona

Heimspiel für Seat: Die Spanier zeigen den neuen Freetrack auf der Barcelona Motor Show, Peugeot rollt den 207 SW auf die Bühne.

Sie kennen die IAA in Frankfurt und den Genfer Salon, haben aber noch nichts von der Motor Show in Barcelona gehört? Das bleibt besser unter uns, denn den Salòn Internacional del Automòvil (9. bis 17. Juni 2007) gibt es bereits seit 1919 in der katalanischen Hauptstadt. Klar, dass gerade die Hersteller aus Südeuropa diesen Event nutzen, allen voran natürlich Lokalmatador Seat.

Die Spanier zeigen an vorderster Front die Serienversion des Freetrack, ein hochbeiniger Altea XL mit Allradantrieb. Im Herbst kommt er nach Deutschland, vorerst mit einem 2,0-Liter-TDI (170 PS) und dem bekannten 2.0 TSFI, ein Benziner mit 200 PS. Es wäre ja nicht Seat, wenn nicht alle Teile schon mal im Volkswagen-Konzern ihren Einsatz gefeiert hätten. Der Motor ist einschlägig bekannt, ebenso die elektronisch gesteuerte Haldexkupplung. Ob und wie die Mischung aus Altea XL, Allrad und Offroad-Outfit ankommt? Mal sehen, in Barcelona war er am Pressetag jedenfalls der große Hingucker.

Der Freetrack war jedenfalls die im wahrsten Sinn größte Weltpremiere, denn alle anderen Debütanten sind wesentlich kleiner in ihren Abmessungen. Der Kia Picanto ist ein echter Kleinwagen für den Stadtgebrauch, der Peugeot 207 SW ist naturgemäß auch noch etwas kompakter als sein großer Bruder 308. Er stammt direkt von der bekannten Studie 207 SW Outdoor ab, kommt aber ohne Abenteuer-Zierrat aus.

Die allerbeste Stimmung herrschte bei Citroën, hier ist man ja bereits seit einigen Monaten auf Familientrip. Litten die Franzosen bisland unter einem Rentnerimage, punkten sie nun mit dem Picasso in den Wohnstraßen. Neben dem bekannten Xsara Picasso parken nun die beiden C4 Picasso. Und zwar mit fünf und sieben Sitzen. Mehr für Osteuropa ist der C4 Sedan gedacht, eine kompakte Stufenhecklimousine mit bewährter Technik. Das gilt auch für den Fiat Linea, dessen Karosseriekonzept in Deutschland wohl nur wenige Freunde finden wird. Schade, denn am Messestand sieht die kleine Limousine nicht schlecht aus. Oder haben wir uns doch nur von den Hostessen am Messestand der Italiener blenden lassen? Klicken Sie in die Bildergalerie, und urteilen Sie selbst!

Autor: Nikolaus Eickmann

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