4. DTM-Lauf in der Lausitz

4. DTM-Lauf in der Lausitz

— 10.06.2003

Schneider siegt im Saunarennen

Beim heiesten Rennen des Jahres ist Mercedes-Benz-Star Bernd Schneider ganz cool zum zweiten Saisonsieg gefahren.

Bernd Schneider hat im Glutofen EuroSpeedway Lausitz trotz 34 Grad im Schatten khlen Kopf bewahrt und mit einem neuen Siegesrekord Tourenwagen-Geschichte geschrieben. Der Mercedes-Benz Pilot entschied am Pfingstsonntag souvern den vierten Lauf des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) zu seinen Gunsten und bernahm durch seinen zweiten Saisonerfolg wieder die Fhrung in der Gesamtwertung.

"Es tut gut, wieder zu gewinnen", sagte der 38-Jhrige klatschnass geschwitzt und berglcklich nach zuletzt zwei schmerzhaften Niederlagen. "Die Hitze war nicht so tragisch. Ich habe mir das schlimmer vorgestellt." Der Schotte Peter Dumbreck belegte bei der Hitzeschlacht im Opel Astra V8 Coupe berraschend den zweiten Platz vor Audi-Rivale Mattias Ekstrm (Schweden). Die zuvor lange gedemtigten Rsselsheimer feierten ihr bestes Resultat seit zweieinhalb Jahren wie einen Sieg. Dumbreck: "Der Knoten ist geplatzt. Alles ist perfekt gelaufen. Ich hoffe, dass wir jetzt noch zulegen und in zwei Wochen am Norisring gewinnen knnen." Den erfolgreichsten DTM-Auftritt Opels seit dem Doppelsieg beim Saisonfinale 2000 rundeten Timo Scheider als Vierter und der Schweizer Alain Menu als Sechster ab.

Schneider feierte seinen 37. DTM-Sieg. Der Saarlnder sorgte damit fr eine beeindruckende Bestmarke. Nach dem Zieleinlauf Schneider, Dumbreck, Ekstrm standen erstmals in dieser Saison Piloten aller drei Marken auf dem Podest. Fr Mercedes-Benz war es 2003 schon der vierte Sieg in Serie.

Vllig unbeeindruckt von der drckenden Schwle spulte Schneider in einem insgesamt unspektakulren Rennen souvern seine Runden ab. Der frhere Formel-1-Fahrer gewann nach 35 Runden in 59:49,631 Minuten. Dumbreck lag 6,813 Sekunden zurck. In der Gesamtwertung hat Schneider (29 Punkte) nach vier von zehn DTM-Lufen drei Zhler Vorsprung vor seinem Markenkollegen Christijan Albers (26). Der Niederlnder, der die beiden letzten Rennen gewann, kam auf dem EuroSpeedway nur auf Rang sieben.

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