438.000 Cherokee müssen in die Werkstatt

438.000 Cherokee müssen in die Werkstatt

— 13.11.2003

Jeep außer Kontrolle – Rückruf

Cherokee-Fahrer klagen über den Verlust von Vorderrädern – während der Fahrt. In Deutschland könnte das 3500 Haltern passieren.

Wegen einer defekten Vorderradaufhängung ordert Chrysler weltweit 438.000 Jeep Cherokee in die Werkstatt zurück. Die Rückrufaktion betrifft nach Angaben der DaimlerChrysler-Tochter sämtliche Cherokee (in den USA Jeep Liberty) aus dem Jahr 2002 sowie alle bis März 2003 gebauten Modelle. In Deutschland sind rund 3500 Fahrzeuge betroffen.

Chrysler reagiere damit auf 47 Beschwerden von Kunden. Bei einigen Geländewagen hätten die Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, weil sich ein Vorderrad gelöst habe – zu Unfällen oder Verletzungen sei es dabei jedoch nicht gekommen. Bei 318.000 Jeeps müssen die Spurstangenköpfe ersetzt werden, zudem sollen alle 438.000 Geländewagen ein Hitzeschild bekommen. Schon im April 2002 wurden über 600.000 Grand Cherokee wegen Feuergefahr im Motorraum zurück geordert. Über die Kosten der aktuellen Rückrufaktion machte Chrysler noch keine Angaben.

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