4x4 Challenge 2006

4x4 Challenge von AUTO BILD und Nissan 4x4 Challenge von AUTO BILD und Nissan

4x4 Challenge 2006

— 12.05.2006

Nichts für Warmduscher

Von Matsch, Mutproben und Meisterträumen: Im 4x4-Camp von AUTO BILD und Nissan wurde keinem was geschenkt.

Monstrum T.O.R.M. gibt ersten Vorgeschmack

24 Stunden Gelände nonstop. 160 Allrad-Enthusiasten. 100 Prozent Kenner der 4x4-Szene. Alles Spezialisten, die sich aus 11.000 Einsendungen für diesen Härtetest in der Rhön qualifiziert haben. Wer ein kuscheliges Hotelzimmer und einen gemütlichen Ausklang des Tages an der Bar erwartet hatte, war definitiv auf der falschen Party. Geschlafen wurde im Camp auf kargen Feldbetten, die Allrad-Kluft wanderte frühestens morgens um zwei Uhr wieder in den Rucksack.

Und dann war da noch dieses Monstrum T.O.R.M. (Tour On Road Mobil) – ein 13-Tonnen-Stahlkoloß, der per Knopfdruck unterschiedlichste Steigungs-, Verschränkungs-, Böschungs- und Kippwinkel simulierte. Wer das T.O.R.M persönlich kennengelernt hatte, wußte schon jetzt, was die Natur später so an Gemeinheiten für Offroader bereithält. Und er ahnte: Diese 4x4-Challenge wird nichts für Warmduscher.

Der Computer registrierte alle Manöver und urteilte völlig gefühlskalt über die fahrerische Qualität. Anschließend mußten Fünfer-Teams so schnell wie möglich einen Reifen abmontieren, zeitgleich ein Lagerfeuer herrichten, um dann ihr 4x4-Menü (zwei Spiegeleier, geröstetes Brot, heißer Tee) dem Urteil eines Profi-Kochs zu überlassen. Wer Meister werden will, muß halt vielseitig sein und Taten sprechen lassen.

Großstadtflanierer zeigten Nervenschwäche

Und die Aufgaben hatten es in sich. Wer bringt Patrol oder Pathfinder fehlerfrei durchs Gelände? Wer ist fit genug, einen Military-Hindernisparcours zu meistern? Stets ging es um Sekunden, um Zentimeter. Jeder Handgriff, jeder Lenkvorgang, jeder Tritt ins Pedal mußte sitzen. Ob im Stangen-Parcours oder beim nächtlichen Orientierungslauf.

Und nicht immer gab's Punkte als Lohn, sondern auch zur Strafe. Ein Teilnehmer: "Da denkst du, den Bock hast du komplett durch, und dann berührst du noch mit den letzten Zentimetern die Stange, und die Kugel fällt."

Nicht wenige Großstadtflanierer scheiterten letztlich an ihren Nerven. Nur wer das Gelände im Griff hatte, die eigene Kraft und die der Offroader richtig einschätzte, löste eines der 48 Flugtickets zu den drei Zwischenrunden in Spanien, auf Sardinien und in der Türkei. Dort wird erneut die beste Kombination aus Fitness und Nervenstärke über den Einzug ins Finale entscheiden. Austragungsort: die nordafrikanische Sahara. Ein Abenteuer, bei dem Schattenparker keine Chance haben.

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