5. DTM-Lauf in Oschersleben

Paffett siegt in Oschersleben

5. DTM-Lauf in Oschersleben

— 27.06.2005

Paffetts perfekter Job

Der junge Engländer siegt in der Magdeburger Börde für Mercedes vor Audi-Pilot Mattias Ekström. Le-Mans-Legende Tom Kristensen bleibt stehen.

Gary Paffett (24) hat sich mit einem hart erkämpften Sieg eindrucksvoll im Titelrennen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) zurückgemeldet. Der junge Engländer holte in Oschersleben Saisonsieg Nummer zwei für sich persönlich und Triumph Nummer vier für Mercedes. Zweiter wurde Spitzenreiter Mattias Ekström in seinem Audi A4 DTM, der aber nun in der Gesamtwertung (35 Punkte) den Atem von Paffett (34) im Nacken spürt. Platz drei ging mit Jamie Green ebenfalls an einen Sternfahrer von der Insel.

"Ich bin überglücklich, nachdem ich in den Vorjahren zweimal Audi den Vortritt lassen mußte", freute sich Paffett, der die Hitzeschlacht über 44 Runden (161,348 km) in 1:01:15,183 Stunden mit 3,169 Sekunden Vorsprung auf seinen schwedischen Verfolger gewann. Dafür gab's hinterher auch ein dickes Lob von Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Es gab mehrere Siegkandidaten, aber Gary hat einen perfekten Job gemacht."

Die Stuttgarter schlugen im Duell mit Ingolstadt gleich doppelt zurück: Zum einen nach der DTM-Schlappe vor drei Wochen in Brünn, wo erstmals kein Mercedes-Mann auf dem Podium stand und Audi einen Doppelsieg feierte. Zum anderen nach Le Mans, wo sich Audi-Pilot Tom Kristensen mit seinem siebten Sieg unsterblich machte. Diesmal hatte der Däne indes Pech, blieb beim Start auf der Pole Position stehen und fiel aussichtslos auf den vorletzten Platz zurück. Bis zum Ende konnte er sich aber wieder auf den fünften Rang durchs Feld kämpfen.

Noch schlimmer traf es Mika Häkkinen: Nach einem völlig verpatzten Boxenstop, bei dem das linke Hinterrad erst im zweiten Anlauf festgeschraubt werden konnte, ruinierte der Finne in Runde zehn bei einem spektakulären Abflug seine AMG-Mercedes C-Klasse irreparabel. "Ich habe das Heck in einer Hochgeschwindigkeitskurve verloren. Es war Glück, daß ich mich nicht überschlagen habe", erklärte der frühere Formel-1-Doppelweltmeister. Erneut keine Rolle spielte Opel. Der Franzose Laurent Aiello war als Siebter Teambester vor seinem Markenkollegen Marcel Fässler (Schweiz). Heinz-Harald Frentzen kam auf Rang 14.

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