51 Doping-Tests negativ

51 Doping-Tests negativ

— 04.01.2005

Keine Schnee-Spuren in der Formel 1

Viel Lrm um nichts? Die Kokain-Vermutungen von Ex-Ferrari-Arzt Benigno Bartoletti wurden bei Tests nicht besttigt. Auch Michael Schumacher "clean".

Formel-1-Dauerweltmeister Michael Schumacher (Ferrari) wurde in der vergangenen Saison zweimal auf Kokain getestet. Nach einem Bericht der SPORT BILD fielen seine Proben ebenso negativ aus wie alle anderen auch. Die berprfungen waren Bestandteil der blichen Dopingtests, die der Automobil-Weltverband FIA jeweils Samstags nach den Qualifyings zu den 18 Grand Prix durchgefhrt hat. Die berprften Fahrer wurden jeweils ausgelost.

Insgesamt fhrte die FIA im vergangenen Jahr laut SPORT BILD 51 Tests durch. Dabei waren auch die beiden anderen deutschen Steuermnner im FIA-Visier: Nick Heidfeld (Sauber/Jordan) wurde zweimal getestet, Ralf Schumacher (BMW-Williams) einmal. Beide waren sauber.

In der vergangenen Woche hatte der frherer Ferrari-Teamarzt Bartoletti (68) von 1972 bis 1992 bei der Scuderia Kokain-Verdchtigungen geuert: "Bei den Motorsportrennen geht Kokain herum, und in der Formel 1 knnte es ungefhr sogar jeder dritte Pilot nehmen." Kokain gebe den Piloten das Gefhl, allmchtig zu sein. Laut Bartoletti (zwischen 1988 und 1993 fr die Fuballer von Juventus Turin ttig) hlt die Wirkung des Kokains rund 90 Minuten an, in denen der Pilot reaktionsschneller sei. Mehrere Experten wie z.B. Porsche-Rennarzt Jrgen Lindemann ("Unmglich") und Ex-Weltmeister Niki Lauda ("Absoluter Bldsinn") hatten die Vorwrfe ins Reich der Phantasie verwiesen. Bei Tempo 300 brauche man im Cockpit einen klaren Kopf.

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