A1 GP 2008

A1 GP Team Germany A1 GP Team Germany

A1 GP: Saisonvorschau

— 26.09.2007

Auftrag: Pokal verteidigen

Deutschland ist amtierender Champion in der Länderserie A1 GP. Nationalfahrer Christian Vietoris übernimmt den Job als Titelverteidiger. Und was Sie sonst noch alles zum Saisonauftakt wissen müssen.

Für Deutschlands Nationalcoach Willi Weber (65) ist die Sache klar: "Die Ansprüche an uns als Titelträger sind hoch. Unser Ziel ist es, diesen Erwartungen gerecht zu werden." Dafür schickt er Christian Vietoris (18) ins Rennen der Nationenserie A1 GP. Der Saisonauftakt steigt in Zandvoort (NL, 30. September 2007). Dann hofft Weber, erstmals Sponsoren auf dem deutschen Auto präsentieren zu können. "Die erste Saison 2005/06 war sportlich wie marketingtechnisch hart. Die zweite lief schon besser. Und jetzt arbeiten wir hart daran, dass wir zum Auftakt Werbepartner haben. Immerhin ist die A1 eine globale Spielwiese", lockt Weber. 22 Nationenteams fahren 22 Rennen in zehn Ländern auf fünf Kontinenten. Ein Sprint (ca. 30 Min.) und ein Hauptrennen (ca. 70 Min.) stehen pro Event an. An jedem Rennwochenende werden jeweils eine Million US-Dollar (ca. 725 000 Euro) Preisgeld ausgelobt. Erstmals werden die V8-Motoren dabei von einem Biokraftstoff-Mix angetrieben. Ohne jeden Leistungsverlust – versprechen die Organisatoren.

Die Favoriten

Das Zytek-Triebwerk leistet 550 PS. Dämpfer und Federn (abgedeckt) sind fast die einzigen individuellen Einstellmöglichkeiten.

In der A1 starten Motorsport-Exoten wie Pakistan, Indonesien oder Libanon. Aber zum Favoritenkreis zählen doch die Motorsport-Nationen wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Bei den Franzosen ist mit Nicolas Lapierre (23) ein erfahrener A1-GP-Pilot dabei. Er holte den Titel in der ersten Saison 2005/06. Die Engländer starten mit Robbie Kerr (27) und Oliver Jarvis (23). Irland hofft, mit GP2-Ass Adam Carroll (24) ins Geschäft zu kommen. Auch auf den Neuseeländer Jonny Reid (23) muss man achten.

Das neue Reglement

Nun werden auch die erfolgreichen Teams im Sprintrennen (ca. 30 Minuten) belohnt: mehr Punkte für die Top 10. Nun gibt es 15 Zähler für den Sieg, für Platz 10 noch einen Punkt – die gleiche Verteilung wie im Hauptrennen (ca. 70 Minuten). Ergo dürften die Teams auch im Sprint mehr riskieren. Im Hauptrennen muss nun auch zweimal gestoppt werden. Aber nur in einem jeweils vorgegebenen Zeitfenster.

Die teilnehmenden Nationen und ihre Fahrer in Zandvoort
Nation Fahrer Nation Fahrer
Australien Ian Dyk Brasilien Sergio Jimenez
China Congfu Cheng Deutschland Christian Vietoris
Frankreich Loic Duval Großbritannien Oliver Jarvis
Indien Narain Karthikeyan Indonesien Satrio Hermanto
Irland Ralph Firman Italien Enrico Toccacelo
Kanada James Hinchcliffe Libanon Chri Alajajian
Malaysia Alex Yoong Mexiko Salvador Duran
Neuseeland Jonny Reid Niederlande Jeroen Bleekemolen
Pakistan Adam Khan Portugal Joao Urbano
Schweiz Neel Jani Südafrika Adrian Zaugg
Tschechien Erik Janis USA Buddy Rice

Der Rennkalender
Datum Austragungsort
30. 09. 2007 Zandvoort (NL)
14. 10. 2007 Brünn (CZ)
04. 11. 2007 Asien (Strecke offen)
25. 11. 2007 Sepang (MAL)
16. 12. 2007 Zhuhai (CHN)
20. 01. 2008 Taupo (NZL)
03. 02. 2008 Sydney (AUS)
24. 02. 2008 Durban (RSA)
16. 03. 2008 Mexiko City (MEX)
06. 04. 2008 Shanghai (CHN)
04. 05. 2008 Brands Hatch (GB)

Das A1-Auto vs. Ferrari F2007
A1 GP Formel 1
Lola-Zytek Ferrari F2007
V8/ Sauger Motor V8/ Sauger
3400 ccm Hubraum 2400 ccm
550 PS Leistung 765 PS
442 Nm/ 9000 U/ min Drehmoment k.A./ 19.000 U/ min
695 kg Gewicht 605 kg
6-Gang-Halbautomatik Getriebe 7-Gang-Halbautomatik
sequenziell Gangschaltung sequenziell
ca. 260 km/h Topspeed ca. 350 km/h
Cooper/ k.A. Reifen/ Räder Bridgestone/ BBS
3000 mm Radstand 3135 mm
125 l, Benzin-Ethanol-Mix Tankinhalt 105 l, Super Plus

Autor: Sven-Jörg Buslau

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