A1 GP, Team Germany, Duban Südafrika 2008, Michael Ammermüller

A1GP Südafrika 2008

— 26.02.2008

Schwarzer Sonntag für Team Deutschland

Zwei Rennen, zwei Unfälle, null Punkte: Der siebte Lauf zum A1GP World Cup of Motorsport in Durban/Südafrika war für das A1 Team Germany ein Debakel.

Das A1 Team Germany von Willi Weber erlebte beim siebten Lauf zum A1GP World Cup of Motorsport in Südafrika ein schwarzes Wochenende. Nach vielversprechenden Trainingsläufen blieb die Mannschaft mit den Startpositionen sechs und sieben bereits im Qualifying hinter ihren vorherigen Leistungen zurück. Eine ungewöhnlich harte Bestrafung in Form einer Disqualifikation im Sprint und ein unverschuldeter Ausfall im Hauptrennen brachten Michael Ammermüller auf dem Stadtkurs von Durban in einer entscheidenden Phase des Titelkampfes um jegliche Chance. Zu Beginn des Sprint-Rennens verlor Michael Ammermüller aus Pocking im Gedränge der ersten Runden eine Position. Ab dem vierten Umlauf kämpfte er mit dem Niederländer Jeroen Bleekemolen um den sechsten Platz. Nach einer Safety-Car-Phase wegen eines Unfalls des Brasilianers Bruno Junqueira und der anschließenden Rennfreigabe setzte Ammermüller seine Attacken fort. In Runde 14 kollidierten der niederländische und der deutsche A1GP-Rennwagen. Nach dem Rennabbruch zog die Rennleitung die vorherige elfte Runde für das Endergebnis heran, disqualifizierte allerdings das A1 Team Germany wegen des Vorfalls.

Auch im Hauptrennen nichts als Schrott

Im Hauptrennen fuhr das A1 Team Germany zunächst auf Platz sieben. Ein Unfall der Teams aus Portugal und China verursacht bereits in der ersten Runde eine Safety-Car-Phase. In Runde vier, die Ampeln waren gerade wieder auf grün geschaltet, wurde Michael Ammermüller Opfer des Geschehens auf der engen, 3,28 Kilometer langen Stadtrennstrecke. Der Australier John Martin drehte den vor ihm liegenden deutschen A1GP-Rennwagen um und kollidierte anschließend auch mit dem irischen Rennwagen. Der Indonesier Satrio Hermanto konnte nicht mehr ausweichen, rammte das Auto von Michael Ammermüller und wurde seinerseits vom Pakistani Adam Khan getroffen. Ohne einen Punkt verließ das A1 Team Germany die Strecke am Indischen Ozean und dürfte den Traum von einer erfolgreichen Titelverteidigung wohl ausgeträumt haben.

Punktestand nach sieben von zehn Veranstaltungen:

1. Schweiz, 118 Punkte • 2. Frankreich, 1083. Neuseeland, 98 • 4. Südafrika, 83 • 5. Deutschland 77 • 6. Großbritannien, 70 • 7. Niederlande, 69 • 8. Kanada, 52 • 9. Irland, 50 • 10. China, 43

Autor: Sven-Jörg Buslau

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.