A3/A-Klasse/1er/Golf: Diesel-Vergleichstest
— 04.02.2013
Wo landet die neue A-Klasse?
Sparsamer Diesel im feinen Kompakten – eine reizvolle Mischung. Kann die neue Mercedes A-Klasse damit gegen Audi A3, BMW 1er und VW Golf punkten?
Mangelnder Mut lässt sich den Verantwortlichen bei
Mercedes wahrlich nicht vorwerfen. Die
A-Klasse einmal komplett umzukrempeln und jetzt als jugendlichen Sport-Kompakten direkt gegen
BMW 1er,
Audi A3 und auch
VW Golf zu positionieren, verdient Respekt.
Überblick: Alle News und Tests zur Mercedes A-Klasse
Video: Mercedes, BMW, Audi, VW
Kompakte Spardiesel im Vergleich
Doch dafür lässt sich auch in Stuttgart nichts kaufen. Und schon gar nicht verteilen wir allein dafür Punkte – und um die geht es in diesem Vergleichstest der vier genannten Kompakten. Erstmals treten Golf und
Audi mit dem kleinen 1.6 TDI an, dessen 105 PS den besten Kompromiss zwischen Spaß und Sparen finden sollen. Mercedes hält mit einer weiteren mutigen Neuheit dagegen: Im A 180 CDI verrichtet der 109 PS starke 1,5-Liter-Diesel aus dem Hause
Renault seinen Dienst. Spannend, wie die deutsch-französische Allianz sich hier schlägt. Der
BMW 116d komplettiert das Feld. Ein kerniger Zweiliter-Diesel mit strammen 116 PS – auch den sollten die anderen keineswegs unterschätzen.
Weitere Details zu den vier Kompakten gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO BILD 5/2013 oder als Download im Online-Heftarchiv.
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Audi A3 1.6 TDI, BMW 116d, Mercedes-Benz A 180 CDI, VW Golf 1.6 TDI
Veröffentlicht:
31.01.2013
Gerald Czajka
Fazit
Die positive Erkenntnis aus diesem Vergleich lautet: Alle vier Kandidaten bieten kompakte Vollwertkost mit bescheidenen Verbräuchen um fünf Liter. Bravo! Allerdings langen alle vier auch beim Preis ordentlich zu. Den besten Gegenwert liefert der große und komfortable Golf, gefolgt vom sportlichen, aber auch knapperen Konzernbruder A3. Der 1er bleibt die gelungene Lösung für Freunde des Hinterradantriebs, die jugendliche A-Klasse muss bei Komfort und Kosten nachbessern.
Kommentare zum Artikel (16)
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3 Premiumkompakte werden mit dem Golf verglichen... schon das alleine geht mal gar nicht weil die 3 auf völlig andere Zielgruppen ausgerichtet sind.
Wer sich bei Mercedes, Audi oder BMW nach einem Auto umsieht wird zu 99% nicht mal ansatzweise an einen Golf oder überhaupt an VW denken.
Aufwachen Autobild, ihr lebt in einer Traumwelt.
Zur Verbundlenker-Hinterachse muss man fast schon von Glück sprechen, bei einem Lagerdefekt sind nur zwei Teile zu tauschen. Nicht mal die kriegt VW haltbar hin. Nach einiger Zeit reißen die Gummibuchsen. Als Passat 3B-Geschädigter kann ich davon ein Lied singen. Bei der Multilenkerachse wärens viel mehr Lagerstellen, jede mit Ausfallrisiko.
Zum Audi: dass der als Dreitürer so gut abschneidet: der Witz
Zudem grobe billige Unterbodenschutzlackierung statt Kunststoffschweller unterhalb der Türen. Und die so hoch gelobte neue intuitive Bedienung ist der Graus. Fürs Radio gibts keine Bedientasten (Stationsspeicher) mehr, stattdessen darf ich jetzt über die Mittelkonsole über so einen dämlichen Drehdrücksteller durch die Menüs klickern.
Für andere Funktionen wäre das OK, aber nicht fürs Radio
Dass der Golf gewinnt, geht ja nicht anders. Bei Rabatten von online 20% vor Markteinführung muss nunmal etwas für den Verkauf getan werden.
Der Golf mit seinem rollenprüfstandsoptimiertem Antreibesstrang: einfach schlimm
Antiquiertes Fünfganggetriebe, unsäglicher doppelter Zahnriemenantrieb für Ölpumpe und Nockenwelle mit eingebauter Versagensgarantie nach ein paar Jahren.
Der Zahnriemen wird vom Drittbesitzer... so er denn sein vorgesehenes Intervall erreicht nicht mehr gewechselt und der Motor ist hinüber, damit der Rest vom Auto auch. Der in Öl laufende Zahnriemen der Ölpumpe wird kaum mehr als 15 Jahre halten: s.o.
Autos aus dem Volkswagenkonzern gewinnen den Vergleichstest. Warum überrascht mich dieses Ergebnis nicht?! Weil ich es schon vorher wusste! Und zwar NICHT, weil ich der gleichen Meinung bin, sondern weil es in der Automobilpresse meistens so ist. Ich habe bis auf den BMW schon alle diese Autos gefahren und meine Reihenfolge wäre bei den restlichen 3 Autos genau umgekehrt!
@JohannesW: Ihre Aussage vom "recycleten Colaflaschencockpit" mutet schon arg "Markenbebrillt" an. Es sind heutzutags bei der Oberflächenanmutung selbst zwischen einem sogenannten Premiumhersteller und einem Opel nur noch marginale Unterschiede festzustellen, wenn überhaupt. Vielleicht ist die Oberflächenhaptik in einem der sogenannten "Premiumautos" noch einen winzigen Tick weicher, die Kunststoffeinfassungen der Bedienfelder evtl. etwas aufwändiger auf hübsch getrimmt. Der Aufpreis eines Golf, einer Mercedes A-Klasse oder eines 1er-BMWs, zu einem vergleichbar motorisierten Ford oder Opel ist jedoch kaum gerechtfertigt. Solange es Leute gibt, die bereit sind für etwas mehr "Bling-bling" viele tausende Euro mehr hinzublättern, funktioniert dieses Spiel zur Freude der "Premiumhersteller".