Ab 2008 nur noch Bridgestone

Ab 2008 nur noch Bridgestone

— 06.07.2006

Einheitliches Gummi

Nach der nchsten WM-Saison zieht sich Michelin aus der Formel 1 zurck. Bis 2010 fahren dann alle Boliden auf Bridgestone-Walzen.

Bridgestone wird wie erwartet ab 2008 fr drei Jahre der alleinige Reifenlieferant in der Formel 1 sein. Dies gab der Automobil-Weltverband Fia in Paris bekannt. Der Vertrag luft bis zum Ende der WM-Saison 2010. Die FIA fhrt den Einheitsreifen ein, um die gigantische Kostenspirale im Reifenkrieg der Formel 1 zu stoppen. Nach dem angekndigten Rckzug des franzsischen Kontrahenten Michelin aus der Formel 1 hatte sich nur der japanische Hersteller Bridgestone um die Belieferung der Knigsklasse beworben.

Derzeit rstet Bridgestone fnf Formel-1-Teams aus: Ferrari, Toyota, Williams, Midland und Super Aguri. Michelin ist momentan noch der Lieferant fr sechs Rennstlle: Renault, McLaren-Mercedes, BMW Sauber, Honda, Red Bull und Scuderia Toro Rosso.

Zudem sucht die Fia mit der Technischen Arbeitsgruppe der Formel 1 nach Mglichkeiten, die Rennwagen in Zukunft langsamer zu machen. Trotz einschneidender Reglementnderungen wie einer Reduzierung der Motoren von zehn auf acht Zylinder und von drei auf 2,4 Liter Hubraum sowie aerodynamischer Einschneidungen sind die Autos in Kurven wesentlich schneller geworden.

Ebenfalls von 2008 bis 2010 erhielt Microsoft einen Zuschlag. Das amerikanische Softwareunternehmen ist fr die Herstellung einer einheitlichen Formel-1-Elektronik fr alle Teams zustndig. In der Ausschreibung hatte es geheien, da das System einen V8-Motor, ein Sechs- oder Siebenganggetriebe, ein hydraulisches Differential, ein Modul zur Energierckgewinnung und die Schnittstellen zwischen Soft- und Hardware steuern knnen mu.

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