Abarth auf dem Genfer Autosalon 2010 — 25.02.2010

500C als Sportler

Zwei neue Sportler von Abarth buhlen auf dem Genfer Autosalon 2010 um die Gunst der Besucher. Abarth 500C und Grande Punto Evo locken mit Leistung satt und sportlicher Optik.

Der 500C bezirzt die Kundschaft schon seit einigen Monaten, jetzt kommt der kleine Herzensbrecher mit richtig Dampf unter der Haube zum Genfer Autosalon 2010. Wie üblich ist es Abarth vorbehalten, das Top-Modell der Baureihe mit dem Skorpion zu verzieren. Beim neuen Cabriolet steht neben der Leistungssteigerung besonders das Design im Mittelpunkt. Das beginnt mit einer Zweifarblackierung: Angeboten werden eine Kombination in Schwarz und Racing-Weiß sowie eine Variante in zwei Grautönen. Passend dazu wählten die Italiener die Farben des Verdecks in Schwarz oder Titangrau und Fünfspeichen-Leichtmetallräder mit einem weißen Oberflächenfinish. Ein spezieller Spoiler soll den akustischen Komfort an Bord besonders bei geöffnetem Verdeck steigern. Dazu spendiert Abarth eine doppelflutige Abgasanlage.

Zur Sonderseite: Die Highlights auf dem Genfer Autosalon 2010

Der Abarth 500C kommt immer mit schicker Zweifarblackierung.

Der Abarth 500C kommt immer mit schicker Zweifarblackierung.

Für Power satt sorgt ein 1,4-Liter-Turbobenziner, der 140 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 206 Newtonmeter (Nm) bereit hält. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h und den Spurt von 0 auf 100 km/h in 8,1 Sekunden. Um die Kräfte zu bündeln, verbaut Abarth ein serienmäßiges elektronisches Sperrdifferenzial. Geschaltet wird über das Sechsgang-Getriebe Abarth Competizione, eine vom Rennsport inspirierte Halbautomatik. Sie ermöglicht Gangwechsel mit Schaltwippen am Lenkrad. Zur Verfügung stehen drei Programme, neben einer vollwertigen Automatik (Auto) und der komfortorientierten Stellung (Normal) auch die Stufe Sport mit schnelleren Gangwechseln.

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165 PS beflügeln den Abarth Punto Evo, genug für 213 km/h Spitze.

165 PS beflügeln den Abarth Punto Evo, genug für 213 km/h Spitze.

Neues Topmodell der Marke ist der Abarth Punto Evo, der in Genf ebenfalls Weltpremiere feiert. Der kompakte Dreitürer wird von einem Vierzylinder-Turbobenziner mit MultiAir-Technik angetrieben, bei der die herkömmliche Nockenwelle durch ein elektrohydraulisches System ersetzt wird. Die Folge: Mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Im Abarth Punto Evo produziert das Aggregat 165 PS, das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm. So rennt der Italiener 213 km/h und beschleunigt in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Eine Start-Stopp-Automatik samt Schaltpunktanzeige ist Serie, der Motor erfüllt die Euro 5-Norm. Auch hier hilft das elektronische Sperrdifferenzial TTC (Torque Transfer Control) bei der Traktion. Dazu kommen spezielle Stoßdämpfer und Federn sowie eine besonders leistungsfähige Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben vorn.

Noch mehr Power mit "esseesse"

Abarth hat auch an Optik und Aerodynamik gefeilt. An der Front sorgt ein tief herunter gezogene Spoilerstoßfänger mit seitlichen Leitelementen für eine optimale Luftführung. Dazu kommen Seitenschweller und der vergrößerte Dachspoiler, beides in Wagenfarbe lackiert, sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Den unteren Abschluss des Hecks bildet eine als Diffusor ausgebildete Schürze, in der Nebelschlussleuchte und die Leuchte des Rückwärtsgangs zentral platziert sind. Die doppelten Endrohre signalisieren zusätzliche Power. Innen verbaut Abarth Sportsitze in Teilleder, auf Wunsch gibt es Schalensitze. Wem die 165 PS nicht reichen, muss zum Performance-Kit "esseesse" greifen: Die Leistung steigt dann auf 180 PS, dazu montiert Abarth eine Hochleistungsbremsanlage mit gelochten Scheiben an Vorder- und Hinterachse, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie eine Fahrwerkstieferlegung.

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Kommentare zum Artikel (1)

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Patrick
25.02.2010, 17:08Uhr

schade...als punto evo ist der abarth bei weitem nicht mehr so gut gelungen (optisch)

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