Abarth in Genf 2009

Abarth in Genf 2009 Abarth in Genf 2009

Abarth in Genf 2009

— 23.02.2009

Der große starke Bruder

Und schon wieder was Heißes: Abarth kommt gleich mit einer ganzen Truppe kleiner Giftzwerge zum Genfer Salon 2009. Premiere feiert das neue Sondermodell Abarth Grande Punto SuperSport.

Die Marke Abarth ist fast wie eine Pizza Diavolo. Sie kommt aus Italien. Sie birgt eine Menge Leckereien. Beim Anblick läuft einem unwillkürlich das Wasser im Mund zusammen. Unkundige sollten sie aber mit Vorsicht genießen. Seit es Abarth wieder gibt, lassen die kleinen, meist weiß-roten Renner die Herzen von Fans italienischer Spezialitäten höher schlagen. Zuerst kam der Fiat 500 in einer gewürzten Version von Abarth, dann der Grande Punto. Es folgten verschiedene Sonderserien. Und jetzt feiert der Abarth Grande Punto SuperSport auf dem 79. Genfer Salon seine Weltpremiere. Mitbringen wird die Marke mit dem Skorpion außerdem den Abarth 500 esseesse, den Abarth 500 Assetto Corse und den für die Rallyepiste entwickelten Abarth Grande Punto Super 2000

Hier geht es zur Sonderseite über den Genfer Salon

Der Skorpion ist das Logo von Fiats Haustuner Abarth.

Der neue in der Abarth-Familie basiert auf dem Abarth Grande Punto esseesse. Grau wird er am Lac Léman vorfahren. Die Farbe Grigio Campo Volo ist exklusiv dem Grande Punto SuperSport vorbehalten und soll an die historischen Rennautos von Abarth erinnern. Der 1,4-Liter-Turbomotor des Grande Punto SuperSport leistet 180 PS. Eine spezielle Dual-Mode-Auspuffanlage sorgt für einen kernigen Sound. Im Cockpit wartet der Grande Punto SuperSport mit Ledersitzen auf, die in Zusammenarbeit mit dem Rennsportspezialisten Sabelt entwickelt wurden. Das Multimediasystem Blue&Me MAP bietet nicht nur Satellitennavigation, es zeichnet ähnlich wie im Rennsport Motordrehzahl, Geschwindigkeit und den eingelegten Gang auf. Mit dem herausnehmbaren Navigationsgerät können Rundenzeiten und Fahrlinien gespeichert und analysiert werden. Der Grande Punto SuperSport rollt auf 18-Zoll Leichtmetallfelgen. Sportfahrwerk und eine Tieferlegung um 20 Milimeter sollen für Grip allerorten sorgen. Von 0 auf 100 sprintet der Grande Punto SuperSport in 7,5 Sekunden. Hochleistungsbremsen holen ihn von seiner Höchstgeschwindigkeit (215 km/h) zurück auf Parkplatztempo.

Süße kleine Knutschkugeln mit noch mehr Bumms

Der Abarth 500 esseesse, eine kleine Knutschkugel mit Biss.

Abarth 500 esseesse und Abarth 500 Assetto Corse stehen am Stand von Abarth neben ihrem großen Bruder. Der 500 esseesse basiert auf dem Abarth 500. Unter seiner Haube arbeitet ebenfalls ein 1,4-Liter-Benziner mit Turbo. Der brennt 160 PS in den Asphalt und beschleunigt den 500 esseesse auf 211 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit. Aus dem Stand rennt der Kleine in 7,4 Sekunden auf Tempo 100. Noch eine Nummer schärfer ist der 500 Assetto Corse. Der wurde ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt und leistet nochmal 30 PS mehr als der esseesse. Spoiler, Karrosserie und Spiegel sind speziell zum Rennen fahren entwickelt worden. Das Fahrwerk lässt sich mit ein paar Handgriffen verstellen und an Streckencharakteristiken anpassen. Das Cockpit ist mit allen geforderten Sicherheitskomponenten ausgestattet. Eine Sicherheitszelle aus Stahl gehört genauso zum Paket wie Sechspunktgurte und ein Schalensitz. 2009 werden drei Markenpokale durchgeführt, bei denen der Assetto Corse starten darf – einer in Italien und zwei europaweit. Die Trofeo Abarth 500 startet im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft unter anderem auch am 6. September 2009 in der Motosport-Arena in Oschersleben. 

Ein Abarth für die Rallye

Mit dem Grande Punto Super 2000 nimmt ein Werksteam von Abarth an der Intercontinental Rally Challenge teil. Der Grande Punto Super 2000 basiert auf dem Serienmodell des Punto. Ein Zwei-Liter-Motor mit 270 PS und Allrad-Antrieb treiben ihn auf jedem Untergrund vorwärts. Bauchige Kotflügelverbreiterungen, breite 18-Zoll-Schlappen, Kohlefaser-Verkleidungen und große Spoiler an Front und Heck weisen den Grande Punto Super 2000 als reinrassiges Rallyeauto aus. Der ist jetzt schon ein Bestseller. In vier Jahren sind 60 Fahrzeuge verkauft worden, bei einem Preis von immerhin 170.000 Euro ist das laut Fiat nicht schlecht.

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