Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn

Ablösung an der Spitze

— 08.12.2008

Ghosn neuer ACEA-Präsident

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn ist neuer Präsident der europäischen Autoherstellerverbandes ACEA. Nach der Ernennung warnte er vor einer "beispiellosen Krise" für die Branche.

Der Mann tritt ein schweres Amt an: Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn wird neuer Präsident des europäischen Auto-Dachverbands ACEA. Er übernimmt das Amt am 1. Januar 2009 von PSA-Chef Christian Streiff, teilte der Verband in Brüssel mit. Der 54-jährige Ghosn steht seit Mai 2005 an der Spitze des französischen Autoherstellers Renault und ist in Personalunion auch Chef des Allianzpartners Nissan. Noch bevor er den neuen Posten antritt, nutzte er die Gelegenheit, auf die schwierige Situation der Autobauer hinzuweisen und nannte die derzeitige Absatzflaute eine "beispielose Krise".  Die Finanzkrise und die Umstellung auf schadstoffarme Autos seien zwei bedeutende Herausforderungen. "In diesem Zusammenhang ist ein wirksamer Dialog mit den EU-Institutionen und Regierungen wichtiger denn je", so Ghosn.

Die ACEA (European Automobile Manufacturers Association) vertritt auf EU-Ebene 15 europäische Auto-, Lastwagen- und Bushersteller. Die Mitglieder aus Deutschland sind BMW, Daimler, Porsche und VW.

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