Abschleppen

Tipps zum sicheren Abschleppen Tipps zum sicheren Abschleppen

Abschleppen

— 19.08.2004

Wo ist der Haken?

Abschleppen ist im Prinzip ganz leicht. Doch wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt Ärger mit der Polizei.

Panne. Pech. Der Wagen steht still. Ein kurzer Blick unter die Motorhaube – mit ein paar Handgriffen ist es nicht mehr getan. Das Auto muss an den Haken. Ab in die Werkstatt. Gut dran ist, wer über seinen Automobilclub oder die Kfz-Versicherung den Pannendienst kostenlos rufen kann.

Alle anderen müssen zahlen – abschleppen kostet beim Profi schnell über 100 Euro für ein paar Kilometer – oder einen Kumpel bitten. Doch wenn der Sie an den Haken nimmt, gibt es ein paar Regeln, die zu beachten sind:

Es darf nur aus einer Pannensituation heraus abgeschleppt werden. • Zeichen zur Verständigung verabreden. • Beide Fahrzeuge müssen Warnblinklicht einschalten. • Auf der Autobahn ist das Abschleppen nur bis zur nächsten Ausfahrt erlaubt. • Nicht auf eine Autobahn auffahren. • Nur geeignete Abschleppseile oder -stangen verwenden. Das Seil darf nicht länger als fünf Meter sein. Rotes Fähnchen ist Pflicht. • Weil der Abstand zwischen den Fahrzeugen sehr kurz ist, empfehlen wir eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. • Abschleppen darf man bis zur nächsten geeigneten Werkstatt, in die heimische Garage oder zum Autoverwerter, und dies sogar, wenn der Pannenwagen nicht angemeldet ist. • Nachts benötigt der hintere Wagen funktionierende Schlussleuchten. • Motorräder dürfen nicht abgeschleppt werden.

Tipp: Nach Möglichkeit das Abschleppseil immer straff halten, sonst reißt es eventuell beim Anrucken. Dafür ist natürlich der gezogene Fahrer verantwortlich. Er muss vorausschauen, rechtzeitig bremsen. Ein elastisches Nylonseil oder eine Abschleppstange hilft, den Anfahrruck zu reduzieren.

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