Abt QS3 2.0 TFSI: Kurztest

— 29.06.2012

Abt durch die Mitte

Während Audi noch am Sportmodell des Q3 tüftelt, geht Abt bereits in Vorlage und platziert sich mit dem QS3 genau zwischen dem serienmäßigen 2.0 TFSI und der kommenden S-Version.

Zugegeben, es gibt sicher Fahrzeuge, die mehr Eindruck schinden als ein mit Bodykit und Leistung bepackter Audi Q3. Doch manchmal sind es gerade die unscheinbaren Dinge, die am Ende besonders hervorstechen. Karosserie und Qualität Abt widmet sich der kompletten 360°-Ansicht, verbaut Frontschürze samt Grill, dezente Seitenleisten, Heckspoiler und einen neuen Heckabschluss samt dazugehörigem Vierrohr-Endschalldämpfer. Die Passgenauigkeit ist exzellent, die Verarbeitung gut. Nur im Detail – etwa an der Einfassung des Frontgrills – wirkt das Bodykit nicht ganz so sauber wie die Audi-Zutaten.

Übersicht: Alle News und Tests zum Audi Q3

Auf dem Autosalon in Genf Anfang 2012 präsentierte Abt den QS3 optisch durchgestylt.

Fahrfreude und Antrieb Die Leistungssteigerung ist derart sauber programmiert, dass man sie auch für eine werksseitige Leistungsstufe halten könnte. Der Motor zieht bärig an, beschleunigt die Serie ab 3000/min gnadenlos aus und leistet sich dabei keinerlei Leistungslöcher oder anderweitige Nachlässigkeiten. Der Endschalldämpfer kitzelt zumindest etwas Sound aus dem bekanntermaßen schweigsamen 2.0 TFSI und kommentiert unter Volllast jeden Schaltvorgang mit einem charmanten "Plobb". Mehr zum ABT QS3.
Fahrleistungen Tuner schlägt Hersteller – und zwar deutlich! Bis 100 km/h fährt der QS3 fast eine Sekunde auf die Serie heraus (6,1 statt 6,9 s), bei 160 liegt er bereits 2,3 Sekunden vorn. Die Endgeschwindigkeit steigt um akzeptable 10 km/h – Radsatz und Anbauten vereiteln ein noch besseres Ergebnis.

Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS

Löblich: die größere Bremsanlage mit feinfühligem ABS.
Fahrwerk und Komfort Der Tuner kombiniert das aufpreispflichtige Adaptivfahrwerk (980 Euro) mit neuen Federn, die vorn 25 und hinten 35 Millimeter Tiefgang bescheren. Eine Maßnahme, die das ausgewogenstraffe Serien-Setup nicht allzu sehr überwürzt und dennoch etwas mehr Präzision ins Handling bringt. Der Federungskomfort bleibt dabei allzeit annehmbar.
Preis und Kosten Preis und Leistung stehen in einem anständigen Verhältnis (Testwagen: 51.960 Euro). Der ermittelte Testverbrauch ist dagegen grenzwertig: 10,5 statt serienmäßiger 9,0 l/100 km.

Autor: M. Iglisch

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