Abt VW Polo/A5 Cabrio

Abt VW Polo/A5 Cabrio

— 15.09.2009

Tuning für den neuen Polo

Tuner Abt hat sich den neuen Polo vorgenommen. Der brave Kleinwagen wird zum schicken Mini-Sportler. Ein weiteres Projekt ist das gemeinsam mit Bierbrauer Radeberger veredelte Audi A5 Cabrio.

Eigentlich ist er ja schon erwachsen, der neue Polo. Dafür hat Walter de'Silva gesorgt: Der VW Chefdesigner zeichnete dem einst etwas biederen Kleinwagen ein Golf-Gesicht, fließende Linien und am Heck kantige Leuchten. Tuner Abt macht aber jetzt aus dem "kleinen Golf" einen ganzen Kerl. Dabei schaffen es die Allgäuer, den Polo durch dezente Umbaumaßnahmen zwar deutlich sportlicher, aber nicht zu krawallig wirken zu lassen. Die Karosserie bekommt lediglich eine Heckschürze im Carbonlook und einen kleinen Heckspoiler, Front und Seitenlinie des Polo lässt Abt – abgesehen von den schicken Zierstreifen in Abt-Optik – unverändert. Für sportlichen Sound sorgt eine Doppelauspuffanlage. Passend dazu montieren die Tuner titanfarbene Aluräder im stattlichen 18-Zoll-Format, die optionalen Abt-Federn lassen den Sport-Polo tiefer liegen und verleihen ihm die nötige Dynamik.

Leistungsspritze für die Turbo-Motoren

Dezente Heckschürze, cooler Doppelauspuff: Der Abt-Polo wirkt knackig, aber nicht prollig.

Selbstredend, dass auch die Motoren mehr Dampf bekommen: Besonders die turbogeladenen Diesel haben es den den Abt-Leuten angetan. Die Leistung des kleinen 1,6-Liter-TDI stieg je nach Serienausführung von 75 auf 90 PS, von 90 auf 110 bzw. von 105 auf 130 PS. Der 1,2-Liter-Benziner mit TSI-Technik kommt nach der Abt-Kur von 105 auf 130 PS. Erfreulich: Trotz beachtlicher Mehrleistung sollen sich die Verbrauchswerte und CO2-Emissionen aller Motoren nicht von den Serienversionen unterscheiden.

Eine wahrhaft königliche Bierkutsche: das Abt Radeberger A5 Cabrio

Schnelle Bierkutsche: Das Abt Radeberger Audi A5 Cabrio glänzt mit goldenen Felgen.

Zweiter Streich der Tuningschmiede: Das Radeberger Audi A5 Cabriolet. Ob das gemeinsame Projekt von Abt und der sächsischen Getränkefirma wohl aus einer Bierlaune entstanden ist? Optisch macht der offene A5 mit speziellem Frontgrill, Frontschürze, Seitenleisten, Heckschürzeneinsatz und dickem 4-Rohr-Endschalldämpfer auf jeden Fall Eindruck. Passenden Kontrast zum brillantschwarzen Lack schaffen Goldfelgen Anbauteile im Farbton "Radeberger Pilsner-Gold". Wahrhaft majestätisch: Die Motorhaube trägt ein Airbrush-Emblem des sächsischen Königsghauses. Ein Highlight im Innenraum ist der Kühlschrank in der Mittelarmlehne, über den sich die Insassen jederzeit mit kühlem Pils versorgen können. Na, denn Prost.

Der ohnehin schon spurtstarke Zweiliter-TFSI des A5 bekam eine Leistungssteigerung von 180 auf satte 275 PS. Damit prescht das Cabrio in 6,7 Sekunden auf Tempo 100 und schafft ganze 271 Sachen. Der letzte Regent von Sachsen, König Friedrich August III, der als echter Autoliebhaber galt, hätte seine Freude an dieser königlichen Bierkutsche. Nach seiner endgültigen Fertigstellung wird das Radeberger-Cabrio bei ausgesuchten Handelspartnern der Biermarke zu bewundern sein und dort im Rahmen der nationalen Gewinnspielaktion "Offen für besonderen Genuss" im Herbst 2009 verlost.

Autor: Jan Kretzmann

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