Fließband VW

Abwrackprämie hilft VW Südafrika

— 16.03.2009

Werkschließung verhindert

Die Beschäftigten im VW-Werk Südafrika atmen auf. Ein Auftrag über 6000 Polo rettete die bedrohte Fabrik. Die Fahrzeuge werden nach Deutschland exportiert, wo sie wegen der Abwrackprämie dringend gebraucht werden.

(dpa) Die deutsche Abwrackprämie macht sich auch in Südafrika bemerkbar. Bei der dortigen Volkswagen-Tochter wurde durch die Abwrackprämie eine vorübergehende Werksstilllegung vermieden. Dank der großen Nachfrage nach Kleinwagen in Deutschland erhielt das Werk einen Auftrag über rund 6000 VW Polo, teilte das Unternehmen am Sonntag (15. März 2009) mit. Die südafrikanische Tochter, die seit dem Bestehen ihres Werks bei Port Elizabeth 375.000 Fahrzeuge exportiert hat, sprach von einem "Mini-Mitnahmegewinn". "Unsere Fabrik sollte in den Wochen vor und nach dem Osterwochenende komplett geschlossen werden. Diese Pläne sind nun vom Tisch und wir werden dank dieser gestiegenen Exportnachfrage die volle Produktion fahren", erklärte Unternehmensleiter David Powels. Der Auftrag sei eine direkte Folge der Abwrackprämie. Über 40 Prozent der in Südafrika gebauten Fahrzeuge würden 2009 exportiert werden. Allerdings würde die Jahresproduktion etwa 30 Prozent unter der von 2008 liegen.

Wie lange reicht die Abwrackprämie noch? Zur Hochrechnung von autobild.de!

Volkswagen Südafrika begann Anfang der 1990er-Jahre mit dem Export von Jetta-Modellen für China und baut heute vor allem die Modelle Golf, Jetta und Polo für Europa, Asien, Japan und den pazifischen Raum. Südafrika ist außerdem das einzige Land der Welt, in dem VW noch den Ur-Golf (Typ 1) baut und verkauft.

Alle Fragen und Antworten zur Abwrackprämie

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.