Abwrackprämie ist Wort des Jahres 2009 — 21.12.2009
Abwrackprämie siegt
Herzlichen Glückwunsch: "Abwrackprämie" ist das Wort des Jahres 2009. Und die Politiker können noch nicht mal was dafür, denn ursprünglich hieß der Konjunkturmotor "Umweltprämie".
Fazit zur Abwrackprämie
Die Abwrackprämie sei von der Bevölkerung und der Werbung dankbar aufgegriffen worden, begründete der GfdS-Vorsitzende Professor Rudolf Hoberg die Entscheidung. Es habe auch Abwrackprämien für Möbel, Waschmaschinen oder Fahrräder gegeben. "Man macht etwas kaputt und bekommt noch Geld dafür" – darin liege ein Reiz des Wortes. Früher seien Abwrackprämien nur auf Schiffe gezahlt worden. Dann habe die Opposition das Wort aufgegriffen und es spöttisch gegen den amtlichen Begriff "Umweltprämie" gesetzt. Bei der Wort-des-Jahres-Wahl sammelt die GfdS jeweils prägnante Begriffe aus den Medien, die die öffentliche Diskussion bestimmen. In diesem Jahr gingen etwa 350 Vorschläge von Sprachinteressierten ein. In der Jury sitzen der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiter der GfdS.Kommentar verfassen


































Kommentare zum Artikel (1)
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So stimmt es schon, denn eine Umweltprämie konnte es wirklich nicht sein. Wurden doch manche Fahrzeuge verschrottet, die noch gut einige Jahre gehalten hätten. Die Umweltbilanz wurde mittels Geld vom Steuerzahler auf asoziale Weise mit Füßen getreten.