AC Schnitzer ACS3 3.5i Cabrio

AC Schnitzer ACS3 3.5i Cabrio AC Schnitzer ACS3 3.5i Cabrio

AC Schnitzer ACS3 3.5i Cabrio

— 30.05.2007

Schnitzers Schnittchen

Cabriolets sind angesagt wie nie. Im Zuge der revolutionären Erfindung des Blechklappdachs haben nun auch die Bayerischen Motorenwerke ihrem Evergreen eine Metallmütze aufgesetzt. AC Schnitzer zeigt mit dem ACS3 3.5i Cabrio: Die Vorlage aus München bringt Potenzial mit.

Egal welche Baureihe man betrachtet: Das 3er-Cabrio von BMW war schon immer der Maßstab seiner Klasse. Die Konkurrenz blickte nur wutschnaubend hinterher. Ob E30 (ab 1982), E36 (ab 1990), E46 (ab 1998) oder E90 (bis März 2007), bis dato gab es offenen Fahrspaß aus dem Hause BMW ausschließlich mit Stoffverdeck. Seit der Einführung des neuen 3er-Cabrio (Typ E93) im März 2007 ist es allerdings mit der Verweigerung gegenüber der Blechmützen vorbei. Die haben nämlich, allen Unkenrufen zum Trotz, tatsächlich die Gunst der Käufer gewonnen. So ein "Hardtop" ist ja auch ungemein praktisch: Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, man ist grundsätzlich immer passend "angezogen", kann jeden Sonnenstrahl offen genießen. BMW-Spezialist AC Schnitzer prescht mit seinem Umbau-Kit zwar in keine Lücke, die Basis bietet einfach keinen Grund zur Klage, allerdings flitzt der Wagen durch die Aachener Veredler allein optisch deutlich schneller durch's Revier. Um die Zutaten für Schnitzers Schnittchen zu nennen: Zum Gelingen benötigt der Gourmet einen offenen Dreier mit Blechdach, die Motorisierung spielt dabei keine Rolle.

Schnitten-Tuning vom Allerfeinsten

Quellenangabe: Der Hintermann darf ruhig wissen, was da vor ihm fährt.

Das Aachener Ergänzungspaket sieht folgende Details vor: Front- und Heckschürze sowie asymmetrisch verlaufende Seitenschweller. Alle Änderungen sind, typisch Schnitzer, weit entfernt von jeder Krawall-Optik, viel mehr unterstreichen sie den Charakter des Basis-Fahrzeugs und fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Um der Schnitte die richtige Würze zu geben, montierten die BMW-Spezialisten hauseigene Rennsportfelgen vom Typ IV in Silber – oder alternativ in BiColor-Optik. Rädergrößen stehen hier ab 8,5x19 Zoll an der Vorderachse und ab 9,5x19 Zoll an der Hinterachse zur Verfügung. Mit Optik allein ist es beim ACS3 3.5i Cabrio aber längst nicht getan. Auf der Performance-Seite bieten die Aachener mit Fahrwerksfedern, komplettem Sportfahrwerk und Spezial-Stabilisatoren das volle Programm. Ebenfalls Schlagzeilen macht die geänderte Abgasanlage. Das angebrachte Doppelrohr-System mit beidseitig austretenden Endrohren ergänzt den Heckabschluss nicht nur optisch adäquat, es macht auch auf Kommando – Taktgeber ist das Gaspedal – deutlich auf sich aufmerksam.

Ein Überhören des potenten Orchesters ist vor allem bei Volllast kaum möglich. Wer in puncto Motorleistung Handlungsbedarf sieht, für den chipt AC Schnitzer den 330d von 231 PS auf satte 265 Pferdchen – alle weiteren Motorisierungen werden in Kürze folgen. Vollendet wird das schmackhafte Rezept durch jede Menge Applikationen im Innenraum – wahlweise in Carbon oder Aluminium (silber oder schwarz). Unser Fazit: Ist ein 3er-Cabrio erstmal in den Werkshallen der Aachener Vollblut-Tuner, bekommt es wohldosiert sein Fett weg.

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