Access by BMW (2018): Fahrzeuge

Access by BMW (2018): Vorstellung, Flatrate, Preis

BMW fahren per Flatrate

BMW stellt in den USA eine Flatrate vor, mit der zwischen verschiedenen Modellen flexibel getauscht werden kann. AUTO BILD hat alle Infos!

Bei 2000 Dollar geht "Access by BMW" los. Wer auf M-Modelle fahren will, muss aber 3700 Dollar berappen.

Künftig bietet BMW seine Fahrzeuge in den USA auch im Rahmen einer Flatrate an. Beim Angebot "Access by BMW" stehen zwei Pakete mit bis zu sechs Modellen zur Auswahl – "Legend" und "BMW M". Das Besondere: Das Abonnement bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Modell, der Nutzer kann innerhalb des gebuchten Pakets zwischen den einzelnen Fahrzeugen tauschen. Dabei ist zunächst keine Obergrenze für den Fahrzeugtausch vorgesehen, theoretisch können Kunden jeden Tag ein anderes Auto fahren. Der Bestellvorgang läuft über eine Smartphone-App. Im Vergleich zum Leasing soll die Flatrate alle laufenden Kosten decken – ausgenommen Kraftstoff. Die BMWs werden mit vollem Tank übergeben, die Differenz tankt der Kunde nach der Fahrt entweder selbst nach, oder sie wird ihm in Rechnung gestellt. Steuer, Versicherung, Wartung und Reinigung des geliehenen Fahrzeugs sind in der monatlichen Gebühr enthalten. Diese richtet sich nach dem gewünschten Fahrzeugpaket und liegt bei 2000 oder 3700 Dollar. Zunächst wird in den USA nur der Raum um Nashville auf das Angebot zugreifen können.

BMW M-Neuheiten bis 2020: Vorschau

Die Modelle der beiden Pakete im Überblick:
Access by BMW "Legend": 2000 Dollar pro Monat: BMW 530e xDrive, BMW 540i, BMW X5 xDrive35i, BMW 440i Coupé, BMW 440i Cabrio und BMW M2.
Access by BMW "BMW M": 3700 Dollar pro Monat: BMW M5, BMW X5 M, BMW X6 M und BMW M4 Cabrio.
Um sich anzumelden, reicht eine gültige Kreditkarte aus. Mit ihr werden dann die 575 Dollar Aktivierungsgebühr beglichen, die ersten 50 Abonnenten bekommen die Gebühr geschenkt. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 32 Tage, danach kann monatlich gekündigt werden. 

Porsche und Cadillac machen es vor

Die Idee ist in den USA nicht neu. Bereits im November 2017 stellte Porsche mit "Porsche Passport" ein ähnliches Konzept vor. Hier können die Kunden im teuersten Paket aus bis zu 22 Porsche-Modellen aussuchen und zahlen dafür 3000 Dollar.

Porsche Passport (2017): Vorstellung

Das amerikanische Urgestein Cadillac bietet seinen Dienst "Book by Cadillac" sogar schon seit Frühjahr 2017 an. Insgesamt stehen neun Modelle aus dem Cadillac-Portfolio zur Auswahl, darunter auch Camaro und Corvette. Die Besonderheit bei Cadillac (gehört zu General Motors): Die Amerikaner testen ihren Dienst seit Oktober 2017 auch in Deutschland. Wann "Access by BMW" offiziell startet, ist noch nicht bekannt. AUTO BILD vermutet aber, dass schon Mitte 2018 die ersten abonnierten BMW auf US-Straßen unterwegs sein dürften. Wann und vor allem ob der Dienst auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar.

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Autor: Andreas Huber

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