(dpa/at) Jedes Jahr fallen in Deutschland Hunderttausende durch die Führerscheinprüfung. Der Autoclub Europa (ACE) macht dafür eine mangelhafte Vorbereitung in den Fahrschulen verantwortlich.
Durchfallquoten von fast einem Drittel seien jedenfalls kein Zeichen für eine hochqualifizierte Ausbildung, heißt es in einer Studie, die der ACE vor Beginn des 51. Verkehrsgerichtstages (23. bis 25. Januar 2013) vorgelegt hat. Bei der Tagung, zu der in Goslar rund 1900 Verkehrsexperten zusammenkommen, ist eine Verbesserung der Fahrausbildung ein zentrales Thema.

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Führerschein-Durchfallquoten nach Bundesländern
In seiner Studie beruft sich der ACE auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts. Demnach sind im Jahr 2011 bundesweit 27,7 Prozent der Fahrschüler mindestens einmal durch die Führerscheinprüfung gefallen. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: Die niedrigste Durchfallquote beim Führerschein hatte Hessen (22,1 Prozent), gefolgt von Niedersachsen (24,9) und Schleswig-Holstein (25,1 Prozent). In Thüringen und Sachsen dagegen fielen mehr als 36 Prozent der Aspiranten durch die Prüfung, in Sachsen-Anhalt sogar gut 38 Prozent.

51. Verkehrsgerichtstag 2013 in Goslar: Fahrschulen im Visier