ADAC AutoMarxX 2006

ADAC AutoMarxX 2006

— 01.06.2006

Hell strahlt der Stern

Mercedes gewinnt zum achten Mal den vom ADAC durchgeführten Markenindex. Platz zwei geht an BMW, VW wird überraschend Dritter.

Auch bei der elften Auflage des vom ADAC durchgeführten Hersteller-Rankings der 30 wichtigsten Automarken konnte sich eine deutsche Marke durchsetzen. Diesmal ging der erste Platz im AutoMarxX-Index an Mercedes. Die Stuttgarter belegten damit bereits zum achten Mal den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Es folgen BMW auf zwei und Volkswagen auf einem überraschenden dritten Rang (letztes mal Fünfter). Neu dabei: Mini. Bisher als BMW-Tochter behandelt, wird der Kleine ab sofort separat gewertet und schaffte schon bei der ersten Teilname einen respektablen 14. Platz. Nicht mehr dabei ist hingegen Rover. Die Marke wurde nach dem Einstellen des Geschäftsbetriebs in Deutschland aus der Liste gestrichen. Hier alle Platzierungen im Überblick.

Der in halbjährlichem Rhythmus erscheinende AutoMarxX setzt sich aus sechs wichtigen Kategorien zusammen, die es erlauben, die Gesamt-Leistungsfähigkeit der Automarken auf dem deutschen Markt zu bewerten. Einerseits fließen langfristig wirkende Strukturdaten ein - wie etwa das Marken-Image (2006: BMW vor Mercedes und Audi) oder die durch die ADAC-Pannenstatistik gemessene Produktqualität der Pkw (top: Subaru, Mini und Mazda). Zum anderen erfaßt der AutoMarxX systematisch Marktdaten, die kurzfristige Tendenzen sichtbar machen. So etwa bei der "Trendstärke Technik", wo die in den letzten Monaten vorgestellten Innovationen der Autohersteller beurteilt werden. Hier ganz vorn: Mercedes, Citroen und Mazda.

Autor: Jan Kriebel

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