ADAC-Campingstatistik 2008 — 09.06.2008
Günstige Heimat
Gute Nachrichten für Campingurlauber: Die Gebühren auf Europas Zeltplätzen bleiben weitgehend stabil, sind im Schnitt lediglich um ein Prozent gestiegen. Und: Deutschland zählt nach wie vor zu den billigsten Zielen.
An der Spitze der Zeltplatz-Rangliste steht Italien, wo die Übernachtung für die dreiköpfige Familie mit allem Zubehör stolze 41 Euro kostet. An der Adriaküste, auf den Inseln Sardinien und Elba sowie in der Toskana muss man sogar mit über 50 Euro rechnen. An zweiter Stelle hinter dem teuersten Campingziel liegt Spanien mit durchschnittlich 37,40 Euro, wobei die beliebten Küstenstriche Costa Brava und Costa Blanca die Preise in die Höhe treiben.
Dänemark (35,70 Euro), die Niederland (34 Euro) und Kroatien (33,40 Euro) folgen im Mittelfeld. In Frankreich schwanken die Preise sehr heftig, wobei auch hier die Wasserlage stets erheblich teurer ist. Der ADAC empfiehlt, nach gemeindeeigenen Campingplätzen Ausschau zu halten, denn die sind in unserem westlichen Nachbarland mit 12-15 Euro pro Nacht extrem günstig. Günstig sind auch Österreich (27,45 Euro) und die Schweiz (28,20 Euro) sowie Schweden (25,20 Euro), denn die drei Länder liegen bereits unter dem europäischen Mittelwert von 30,50 Euro. Allerdings sind in beiden Alpenländern Preissteigerungen von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Mehr Info im Camping-Caravaning-Führer 2008 des ADAC (zwei Bände, je 27,90 Euro) mit Informationen über 5400 Campingplätze.

































