ADAC-Crashtest mit Christbaum — 09.12.2011
Vorsicht beim Weihnachtsbaum-Transport
Unfallgefahr beim Christbaum-Transport: Die Tanne auf dem Autodach kann beim Bremsen zum mörderischen Geschoss werden. Ein ADAC-Crashtest zeigt, dass Weihnachtsbäume unbedingt sicher befestigt werden müssen.
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Der mit Spanngurten befestigte Weihnachtsbaum hielt dagegen den Belastungen stand. Er blieb auf dem Dach und bewegte sich nur wenige Zentimeter, zerrte dabei aber mit einer Gewichtskraft von 750 Kilogramm am Dachträger. Sowohl bei extremen Fahrmanövern als auch im schlimmsten Fall – bei einem Zusammenstoß – wäre die Ladung sicher gewesen. In beiden Versuchen wurde der Baum mit der Spitze nach hinten auf dem Dachträger befestigt. Einmal wurde er mit einer Schlinge im Spanngurt vorne um den Stamm gesichert. Ein weiterer Gurt wurde hinten um die Spitze geführt, damit der Baum seitlich nicht verrutschen kann. Das Verwenden von Spanngurten auf dem Dach ist unverzichtbar. Sie müssen aber auch gut verzurrt werden. Bei einem Transport im Innenraum ist ebenfalls auf eine korrekte Sicherung zu achten, hier helfen neben der Befestigung mit Spanngurten auch die Rückenlehnen der Sitze. Es sollte aber dann ein gewöhnliches Holzbrett zwischen Stamm und Lehne gestellt werden, damit die Kräfte besser verteilt werden.
Weihnachtsmarkt: Achtung, Restalkohol!
Natürlich dürfen keine Tannenzweige vor der Windschutzscheibe hängen, damit der Fahrer freie Sicht hat. Auf dem Autodach muss die Tannenspitze in Richtung Heck liegen. Das abgesägte Ende des Stammes soll nach vorne zeigen. So wird verhindert, dass der Fahrtwind Äste abreißt. Ragt der Baum über einen Meter über das Heck hinaus, muss er am Ende mit einem roten Tuch gekennzeichnet sein, bei Dunkelheit ist eine rote Leuchte zu verwenden. Maximal darf die Ladung aber nur 1,5 m über das Fahrzeugheck hinausragen. Die Beleuchtung darf nicht durch die Ladung verdeckt werden. Der Baum muss direkt am Stamm gesichert werden. Eine Nichtbeachtung der Vorschriften zur Ladungssicherung kann mit bis zu drei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 50 Euro geahndet werden.
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Kommentare zum Artikel (1)
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Deshalb gibt 's auch diese Plastiktannenbäume; die kann man bequem, auseinandergesteckt, in einer Kiste transportieren und zuhause aufbewahren... da brauch man keine 20 € ausgeben und somit sich und andere durch falsche Ladungssicherung Gefahr bringen... ;)