ADAC Christbaum-Crashtest 2015

ADAC-Crashtest mit Weihnachtsbaum 2015

— 26.11.2015

Vorsicht, fliegende Tanne!

Advent, Advent, ein Christbaum fliegt. Die Tanne auf dem Autodach kann beim Bremsen zum Geschoss werden. Das zeigt alle Jahre wieder der ADAC im Crashtest.

Zu einem frohen Fest gehört für viele auch ein schöner Weihnachtsbaum in der guten Stube. Wer keinen großen Kombi hat, packt sich die Tanne beim Transport aufs Autodach. Doch der kiloschwere Christbaum muss gut befestigt werden, damit er nicht bei einer Vollbremsung ausreißt und dem Vordermann mit Karacho gegen das Blech kracht. Noch dramatischer stellt sich ein Szenario dar, muss der Autofahrer für Fußgänger bremsen. Dann droht Lebensgefahr durch den fliegenden Weihnachtsbaum.
Ein Crashtest vom ADAC zeigt, dass ein nur mit einfachen Expandern gesicherter Weihnachtsbaum auf dem Dach nicht gehalten werden kann. Beim Aufprall des Pkw mit 50 km/h flog der 32 Kilogramm schwere Baum über die Motorhaube des Fahrzeugs. Im Straßenverkehr wäre er somit eine große Gefahr für die Insassen anderer Autos und Fußgänger gewesen. Bei einem zweitem Crashversuch wurde der Baum mit handelsüblichen Spanngurten fixiert. Das Ergebnis: Der Christbaum blieb – wie es sein sollte – auf dem Autodach.

Den Baum immer mit dem Stamm nach vorn transportieren, damit keine Äste vom Fahrtwind abgebrochen werden.

Zu beachten ist, dass der Baum gut festgezurrt werden muss, wie auch die Zeitschrift AUTO TEST in einem ausführlichen Artikel zum Thema "Verkehrssicherheit und Ladung" im Winter in der aktuellen Ausgabe 12/2015 (seit 25. November 2015) beschreibt. Dabei muss auch eine Schlinge um das abgesägte Ende des Stammes gelegt werden, die nach vorne zeigt. So wird verhindert, dass der Fahrtwind Äste abreißt. Natürlich dürfen auch keine Tannenzweige vor der Windschutzscheibe hängen, damit der Fahrer freie Sicht hat. Ragt der Baum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinaus, muss er, muss er tagsüber mit einer roten Fahne und in der Dunkelheit mit einer Lampe gekennzeichnet werden, sonst werden mindestens 35 Euro Strafe fällig. Ist die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, drohen schlimmstenfalls 60 Euro Bußgeld und ein Punkt.

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Bei einem Transport im Innenraum ist ebenfalls auf eine korrekte Sicherung zu achten, hier helfen neben der Befestigung mit Spanngurten auch die Rückenlehnen der Sitze. Es sollte aber dann ein gewöhnliches Holzbrett zwischen Stamm und Lehne gestellt werden, damit die Kräfte besser verteilt werden.
Einen ausführlichen Artikel zum Thema "Verkehrssicherheit und Ladung" im Winter lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 12/2015 von AUTO TEST, die am 25. November 2015 erschienen ist.

Weihnachtsbaum-Crashtest (ADAC)

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