ADAC gegen Pkw-Maut

ADAC gegen Pkw-Maut

— 14.02.2008

Hohe Kosten, mehr Unfälle

Der ADAC kritisiert die Pkw-Maut und warnt vor neuen Risiken im Straßenerkehr. Zusätzlich sei bei der Finanzierung kein Verlass auf den Staat.

Zum wiederholten Mal spricht sich der ADAC eindeutig gegen eine Pkw-Maut aus. Die Einführung der Maut führe unweigerlich zu einem vermehrten Ausweichen auf Landstraßen, wo das Unfallrisiko ungleich höher sei, so der Automobilclub. 20 Prozent mehr Autos auf den Landstraßen bedeuteten 570 zusätzliche Verkehrstote im Jahr. Auch aus kostenpolitischen Gesichtspunkten sei die Maut nicht unstrittig. So fließe allein ein Fünftel der Einnahmen in die Verwaltung. Die kostenintensive Überwachung und Verfolgung von Mautsündern ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Statt auf die von der Politik versprochenen Senkung der Mineralölsteuer setzt der ADAC auf sein Modell "Auto finanziert Straße". Dies zieht die Gründung einer Bundesfernstraßengesellschaft vor, die sämtliche Reparatur- und Ausbauarbeiten des Fernstraßennetzes aus der bereits bestehenden Lkw-Maut und einem festen Anteil der Mineralölsteuer finanziert.

Autor: Fiona Brandes

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