ADAC-Heizungstest 2010 — 09.02.2010
Wer siegt im ADAC-Heizungsvergleich?
Der ADAC sucht den Heizungskönig. 20 Autos rollten zum Test. Die Ergebnisse fielen unterschiedlich aus. Und: Die Preisklasse der Kandidaten entspricht nicht immer den Heizleistungen.
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Bei den Kleinstwagen schneidet der Fiat Panda 1,2 8V Natural Power am besten ab. Mit neun, beziehungsweise 14 Minuten schlägt er beispielsweise den Opel Agila 1,3 CDTI um Längen. Der Rüsselsheimer kommt erst nach 20 Minuten vorn und 26 Minuten hinten auf die geforderten 22 Grad. Der Grund: Diesel heizen prinzipiell schlechter als Benziner. Durch ihren höheren Wirkungsgrad erzeugen sie weniger Abwärme, die zum Aufheizen des Innenraums genutzt werden kann. Das es auch anders geht, zeigt ein BMW, dessen Selbstzünder allerdings über eine Zusatzheizung verfügt.Der BMW X6 35d liefert trotz Diesel vorne schon nach acht, hinten nach zehn Minuten akzeptable Temperaturen. Natürlich spielt beim Heizresultat auch die Größe des Innenraums eine Rolle. Kein Wunder, dass der Ford Galaxy 2.2 TDCi wegen seines riesigen Innenraums beim Heizungsvergleich die schlechtesten Werte erzielt. Bei klirrender Kälte dauert es vorne 23 Minuten, im hinteren Fahrzeugbereich sogar länger als eine halbe Stunde, bis es angenehm warm wird. Für Kurzstreckenfahrten heißt das: Warm anziehen. Leichter bekleidet kann man in den VW Touran EcoFuel steigen, er schaffte es trotz Kastenform in zwölf Minuten auf die geforderten 22 Grad.
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Kommentare zum Artikel (17)
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Warum wundert es mich nicht, daß die Gewinner zu 90% Benziner sind und die Verlierer Diesel? Welcher Trottel denkt sich denn solche Vergleiche aus? Das ein Diesel länger braucht um überhaupt "warm" zu werden ist doch eigentlich völlig normal?!
Ich sage nur: Test´s die die Welt nicht braucht = Autobild!
@asdf: Super Kommentar!! Das habe ich auch gedacht! ;-))
Da hast du nicht unbedingt Recht, Konstantin. Sehr viel von der nicht effizient (also nicht in Vortrieb umgewandelten) verbrauchten Energie geht zum Aufheizen der Umgebung, Auspuff usw verloren. Und die Motoren - die werden bei den meisten Herstellern mehr oder weniger den gleichen Wirkungsgrad haben (bauartbedingt).
@mark: üblicherweise wird "sehr gut" 1+/15 punkte mit 0,7 in die durchschnittsnote eingerechnet, z.b. für die zvs-studienplatzvergabe. 1-/13 p. ist entsprechend eine 1,3.
den test hat der adac durchgeführt, nicht autobild, also sollte man sich lieber dort beschweren, dass mitgliedsbeiträge für einen wenig bis garnicht erkenntnisliefernden versuch verschwendet werden. dass man mit entsprechend unökonomischer fahrweise sein auto schneller aufheizen kann, mag ich "foxhound" gerne glauben. im sinne der umwelt, der langlebigkeit des motors & letzlich des geldbeutels ist das sicher nicht.
...ein diesel mit großem innenraum wird also langsamer warm als ein benziner mit kleinerem innenraum, faszinierende erkenntis! man hätte wenigstens die gleichen modelle mit halbwegs vergleichbaren diesel- und benzimotorisierungen nehmen können, oder zumindest autos aus dem gleichen segment. ein galaxy ist immerhin eine ganze klasse größer als ein touran. über die effektive nutzung der abwärme sagt das nichts aus.