ADAC-Kindersitztest 2014

ADAC-Kindersitz-Test 2014

— 07.07.2014

Die besten Kindersitze und Babyschalen

Beim Kindersitz-Test von ADAC und Stiftung Warentest schnitten zwei Drittel gut ab. Nur ein Sitz bekam ein "sehr gut", einer fiel glatt durch.

Beim aktuellen Test von 28 Kindersitzen durch ADAC und Stiftung Warentest haben zwei Drittel aller Sitze gut oder besser abgeschnitten. In allen Kategorien, vom Kleinkind bis zum Gewicht von 36 Kilogramm, können die Tester jeweils einen Sitz empfehlen. Das ist die gute Nachricht. Allerdings zeigten einige Sitze auch Defizite. Ein Kindersitz fiel komplett durch und wurde als "mangelhaft" bewertet. Generell nahm die Belastung der Sitze mit Schadstoffen ab, lobten die Tester. So schnitten 23 Sitze in dieser Kategorie als "sehr gut" ab.

Sieger des Kindersitz-Test: die Babyschale Recaro

Mangelhaft, durchgefallen: Dem ABC Design Risus und Risus Isofix Base wurde im ADAC-Test seine fehlende Sicherheit zum Verhängnis.

Als insgesamt "sehr gut" zeichneten die Tester die Babyschale Recaro Privia & Recaro Fix für Kinder bis 13 Kilogramm und 0 bis 1,5 Jahre aus. Sie ist sicherer, als die gesetzlichen Anforderungen verlangen. Gleichzeitig ist der Sitz leicht, auch leicht zu bedienen, und bei Autos mit Isofix-Befestigungspunkten leicht einzubauen. In der gleichen Größenklasse reißt der Kindersitz ABC Design Risus & Risus Isofix Base nach unten aus und wurde als "mangelhaft" bewertet. Der Grund: Der Sitz erfüllt die Sicherheitsanforderungen im Frontal- und Seitenaufpralltest nicht.

Neue Norm für Kindersitze

Die Tester berücksichtigen erstmals die neue Testnorm ECE-R129, ein Standard für den Seitenaufprallschutz, in dem die Mindestanforderungen festgeschrieben sind. Daraus wird die neue Norm UN ECE entwickelt. Derzeit gilt für eine Übergangszeit noch die  Norm ECE-R 44-04. Der nach der neuen Norm gebaute, sogenannte i-Size-Sitz Maxi Cosi 2way Pearl & 2way Fix wurde ebenfalls für "gut" befunden. Der neuen Norm zufolge orienteren sich die Kategorien für Kindersitze an Körpergröße und Maximalgewicht der Kinder.

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Auch wird vorgeschrieben, dass Kinder unter 15 Monaten entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden müssen. Eine universelle Zulassung können auch Isofix-Kindersitze mit Stützfuß erhalten, allerdings nur für die Verwendung in Fahrzeugen mit speziell gekennzeichneten Sitzplätzen. Diese nennt man neuerdings "i-size-tauglich". Die Regelung wird nur für neu angeschaffte Kindersitze gelten, für bereits gekaufte ändert sich nach Informationen des ADAC nichts.

Vor dem Kauf eines Kindersitzes beachten

Getestet wurden die Kindersitze aus allen Gewichtsklassen in den Kriterien Sicherheit, Bedienung & Ergonomie, Schadstoffprüfiung sowie Reinigung und Verarbeitung. Wichtig für die Eltern: Die Kleinsten müssen bei jeder Fahrt im Sitz richtig gesichert sein. Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt Bedienung und Einbau erklären lassen. Um Fehler beim Einbau zu vermeiden, muss die Bedienungsanleitung genau befolgt werden. Außerdem empfiehlt der ADAC, den Sitz vor dem Kauf im eigenen Fahrzeug auszuprobieren: Nicht jedes Produkt passt optimal in jedes Auto. Der Kindersitz muss sich stabil befestigen lassen und besonders auf den richtigen Gurtverlauf ist zu achten.

ADAC-Kindersitztest 2014

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Stichworte:

ADAC Stiftung Warentest

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