ADAC Kindersitztest 2005

ADAC Kindersitztest 2005 ADAC Kindersitztest 2005

ADAC Kindersitztest 2005

— 26.05.2005

Rückwärts ist sicherer

Der ADAC testete 17 Kindersitze – achtmal gab's "gut". Wichtigste Erkenntnis: Kinder bis anderthalb Jahre sitzen umgedreht am sichersten.

Kinder bis zum Alter von eineinhalb Jahren (13 Kilo Gewicht) sollten im Auto entgegen der Fahrtrichtung sitzen – so lautet das Fazit des aktuellen ADAC-Kindersitztests . Insgesamt 17 Modelle mußten sich dem Qualitätscheck unterziehen, acht davon bekamen das Prädikat "gut".

Während des Tests hatte sich gezeigt, daß Sitze mit rückwärtsgerichteten Systemen die Belastung eines Kindernackens bei einem Unfall um das Fünffache vermindern. Bislang ist diese Form der Kindersicherung nur bis zum Alter von etwa neun Monaten (neun Kilo) gesetzlich vorgeschrieben. "Mit der Anhebung der Gewichtsgrenze kann die Zahl von Verletzungen an der Halswirbelsäule deutlich gesenkt werden", so Testleiter Andreas Ratzek. Deshalb rät er, die Kleinen so lange wie wie möglich in den rückwärtsgewandten Kindersitz zu setzen.

Die gute Nachricht des Tests: Für jede Altersklasse gibt es mindestens einen "gut" geprüften Sitz. In der Gruppe bis eineinhalb Jahre verdienten gleich drei Modelle das Testurteil "gut": der Storchenmühle maximum sp (105 Euro), der Chicco Autofix Plus (139 Euro) und der deutlich teurere Römer Babysafe Plus Isofix (260 Euro).

In der Gruppe bis vier Jahre überzeugte allein der Wavo Fix XL für rund 270 Euro, in der Kategorie ein bis vier Jahre lagen Römer Duo Plus und Römer King TS für 180 bzw. 250 Euro vorne. In der Gruppe vier bis zwölf Jahre punkteten die Sitzerhöher Concord Lift Protect und Römer VIP für rund 90 Euro.

Autor: Michael Voß

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