ADAC-Pannenstatistik 2002

ADAC-Pannenstatistik 2002 ADAC-Pannenstatistik 2002

ADAC-Pannenstatistik 2002

— 25.04.2003

Schlusslicht Renault

Bei der ADAC-Pannenstatistik schnitten VW, Audi, Ford und Toyota am besten ab. Verlierer ist Renault mit drei letzten Plätzen.

Fiesta und Polo bei Kleinwagen vorn

Alle neun Sekunden rückten die Gelben Engel im vergangenen Jahr aus, um defekte Autos wieder flott zu machen. Die ADAC-Pannenstatistik 2002 zeigt deutlich, dass es hinsichtlich der Zuverlässig- und Störanfälligkeit der vier- bis sechsjährigen Autos große Unterschiede gibt zwischen den Herstellern.

Einer der Verlierer ist Renault mit drei letzten Plätzen durch die Modelle Mégane, Laguna und Espace. Bei den Kleinwagen zeigten sich Skoda Felicia (35,9 Pannen pro 1000 Autos), Fiat Punto (34,5), Renault Clio (32,7) und Renault Twingo (30,1) als besonders anfällig. Die Zuverlässigsten waren Ford Fiesta (15,9) und VW Polo (16,2).

Auch in der unteren Mittelklasse schnitten Renault und Fiat schlecht ab. Der Mégane verbucht mit 46,2 Pannen das schlechteste Ergebnis aller 54 erfassten Autotypen. Auch die Fiatmodelle Brava/Bravo und Marea (38,5) fielen negativ auf. Beste in dieser Gruppe waren Toyota Corolla (9,8) und Honda Civic (9,9).

Rote Laterne für den Renault Laguna

Schlusslicht in der Mittelklasse wurde wie im Jahr 2001 der Renault Laguna (30,4), während in der oberen Mittelklasse und Oberklasse der Opel Omega (41,6) die rote Laterne an den Volvo S70/V70/C70 (41,9) abgeben konnte. Die beiden Spitzenplätze gingen an Toyota Avensis (Mittelklasse mit 7,6) und Audi A6/S6 (obere Mittelklasse/Oberklasse 15,2).

Bei den Vans überzeugte auf dem Spitzenrang der VW Sharan (30,7 Pannen). Wie im Vorjahr landete der Renault Espace mit 43 Pannen pro 1000 Fahrzeuge, zwar leicht verbessert, auf dem letzten Platz.

Die jährliche ADAC-Pannenstatistik berücksichtigt ausschließlich Fahrzeugmodelle, von denen mehr als 10.000 Stück pro Jahr zugelassen werden. Häufigste Pannenursachen waren wie im Jahr 2001 Schäden in der allgemeinen Elektrik (35,1 Prozent) und in der Zündanlage (14,1). Weiter leicht rückläufig sind Motorprobleme wie defekte Zahnriemen, Steuerketten und Ölpumpen mit 10,5 Prozent.

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