ADAC Pannenstatistik 2004

ADAC Pannenstatistik 2004 ADAC Pannenstatistik 2004

ADAC Pannenstatistik 2004

— 29.04.2004

Deutsche Qualitätsoffensive

Hipp, hipp, hurra: Mit Mini, Audi A2, Audi A6/S6 und Mercedes-Benz SLK siegten deutsche Modelle in vier von sieben Klassen.

Jahrelang fuhren Toyota, Mazda und Co. in der Pannenstatistik des ADAC vorneweg. Vorbei. In diesem Jahr schafften es endlich die drei deutschen Premiummarken, vier Modelle mit den wenigsten Pannen auf Platz eins zu fahren, wie aus der aktuellen Pannenstatistik des ADAC hervorgeht.

Bei den Kleinwagen siegte der Mini vor dem Mitsubishi Colt und dem Toyota Yaris. In der unteren Mittelklasse siegte der Audi A2 vor der Mercedes-Benz A-Klasse und dem Honda Civic. In der Kategorie obere Mittelklasse/Oberklasse belegte der Audi A6/S6 Platz eins, bei den Sportwagen der Mercedes-Benz SLK. In allen Klassen landeten auch die meisten anderen deutschen Modelle auf Rängen in Vorder- oder Mittelfeld.

Verteidigen konnten die Japaner allerdings nach wie vor die Mittelklasse mit dem Toyota Avensis, die Vans mit dem Nissan Almera Tino und die Gruppe der Geländewagen durch den Toyota RAV-4. Vor allem die Nissan-Modelle Micra, Almera und Primera fielen aber weiter zurück. Abgeschlagen sind Fahrzeuge aus Italien, Frankreich und Tschechien. So landete bei den Kleinwagen etwa der Skoda Felicia auf dem letzten Platz, Vorletzter ist der Fiat Punto hinter dem Renault Clio.

Die meisten Schäden wurden an der Fahrzeugelektrik festgestellt: Sie war für 35,9 Prozent aller Pannen verwantwortlich. Die Zündanlage macht 13,4 Prozent aller Pannen aus, während Motorprobleme 10,1 Prozent der Schäden verursachten. Für die ADAC-Statistik werden ein- bis sechsjährige Autos berücksichtigt, die seit drei Jahren weitgehend unverändert gebaut werden und im Jahr mindestens 10.000 Neuzulassungen erreichten.

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