ADAC-Pannenstatistik 2005

ADAC-Pannenstatistik 2005

— 08.02.2006

Alle acht Sekunden ein Engel

Noch nie zuvor rückten die Gelben Engel so oft aus wie im Jahr 2005. Sie verzeichneten 3,75 Millionen Einsätze, davon 84 Prozent mit Erfolg.

Der ADAC hat im abgelaufenen Jahr 2005 so viele Hilfeleistungen erbracht wie nie zuvor – so die aktuelle Statistik aus München. Insgesamt wurden die Gelben Engel zu 3,75 Millionen liegengebliebenen Autos gerufen, das ergibt im Schnitt alle acht Sekunden einen Einsatz. Stolze Bilanz: In 84 Prozent der Einsätze konnten die Fahrzeuge sogar wieder flottgemacht werden.

Die eisigen Winternächte tragen zum Einsatzaufkommen erheblich bei. So wurde der Tagesrekord des vergangenen Jahres (28. Februar mit 21.874 Einsätzen) bereits elf Monate später, am 23. Januar 2006, locker überboten: Der Frost knockte diesmal sogar 23.528 Fahrzeuge aus. Insgesamt stieg die Zahl der Einsätze gegenüber 2004 um drei Prozent. Im Dienst legten die Pannenhelfer rund 57 Millionen Kilometer zurück, das entspricht etwa 1400 Erdumrundungen.

Die wichtigste Handreichung des ADAC-Pannendienstes war im Jahr 2005 die Starthilfe (in 711.230 Fällen), größtenteils verursacht von zusammengebrochenen Batterien (438.523mal). Es folgten 113.891 marode Lichtmaschinen, 71.142 defekte Anlasser, 55.459 kaputte Spritpumpen und 50.352 Totalausfälle des Motors. Auch Reifenschäden sind häufige Pannen-Ursache (117.994 Fälle). 109.886mal mußten die Gelben Engel "einbrechen", also den Wagen für vergessliche Autofahrer öffnen. Die gefürchteten Kfz-Brände kamen nur selten vor: Ganze 105 Feuer mußten die Pannenhelfer löschen.

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