ADAC-Pannenstatistik 2011
— 26.04.2012Deutsche Pannenzwerge
Deutsche Autos sind die Sieger in der ADAC-Pannenstatistik 2011. In sämtlichen Klassen hielten sie die Gelben Engel am wenigsten auf Trab. Die Gewinner und Verlierer!
Gewinner und Verlierer: AUTO BILD TÜV-Report 2012
In der Mittelklasse finden sich unter den Top Ten sogar nur Autos heimischer Firmen. Auch in der oberen Mittelklasse/Oberklasse dominieren sie das Ranking. Der Audi A5 führt die Mittelklasse an, dicht gefolgt von seinem Bruder Q5 und dem BMW X3. Frühere Dauersieger wie der Toyota Avensis oder der Mazda6 landen nicht mehr unter den ersten Zehn. In der Oberklasse siegt Audi mit dem A6. Gleich dahinter fahren BMW 5er und Mercedes E-Klasse. Nichts Neues bei den Transportern: Hier liegt der VW T5 vor Mercedes Vito/Viano und Fiat Ducato. Haupt-Pannenursache mit 41,2 Prozent bleibt die Elektrik, weil Batterien, Anlasser oder Generatoren versagen. Das liegt laut ADAC zum einen an der steigenden Zahl der elektrischen Verbraucher an Bord, zum anderen aber auch an modernen Start-Stopp-Anlagen. Durch das An- und Abschalten des Motors werde die Batterie zusätzlich unter Stress gesetzt.
Überblick: ADAC-Pannenstatistik 2010
Die ADAC-Pannenstatistik gibt es seit 1978. Ausgewertet wurden 230.000 der über vier Millionen Pannen, bei denen der ADAC 2011 um Hilfe gerufen wurde. Herangezogen werden nur technische Pannen. Die betroffenen Autos sind dabei nicht älter als sechs Jahre, müssen in mindestens drei aufeinanderfolgenden Jahren weitgehend unverändert gebaut und in einem der Jahre mindestens 10.000 Mal zugelassen worden sein. 2011 wurden insgesamt 92 Modellreihen untersucht. Einen Haken hat die jährliche ADAC-Pannenstatistik nach Automarke und -modell aber: Die Gelben Engel sind zwar der größte Pannenhelfer Deutschlands, aber bei weitem nicht der einzige. Das kann zu Verzerrungen führen.
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