ADAC Parkhaustest 2016

ADAC Parkhaustest 2016

— 29.04.2016

Viele Parkplätze sind zu eng

Der ADAC hat 44 Parkhäuser in zwölf mittelgroßen Städten unter die Lupe genommen – mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen. Bei anderen Häusern wurden den Testern der Zutritt verweigert.

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'Ihre Meinung zu deutschen Parkhäusern?'

Experten vom ADAC haben sich erneut Parkhäuser in Deutschland näher angeschaut, diesmal in mittelgroßen Städten. In 44 Gebäuden – zentral gelegen und mit mindestens 150 Stellplätzen – parkten und maßen, untersuchten und probierten sie – und fällten anschließend ihr Urteil. Das fiel von Parkhaus zu Parkhaus höchst unterschiedlich aus: Während die Note "sehr gut" gar nicht vergeben wurde, schnitten 17 Testkandidaten mit "gut" und 19 weitere immerhin mit "durchschnittlich" ab. Sieben bekamen von den Testern ein "mangelhaft", einmal gab es gar ein "sehr mangelhaft".
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So liefen der ADAC Parkhaustest 2013  und 2012
Parkplatzbreite: 50 Modelle im Türen-Test

Probleme: Stellplatzbreite und Barrierefreiheit

Maßstab aus den 70er-Jahren: Für viele moderne Autos ist die vorgeschriebene Mindestbreite zu schmal.

Die Prüfer monierten vor allem vielerorts wie in den vorangegangenen Tests zu schmale Parkplätze. So wurde zwar meist die behördlich vorgeschriebene Mindestbreite von 2,30 Meter eingehalten. Die von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen empfohlenen 2,50 Meter gab es allerdings höchst selten. Außerdem war in vielen Parkhäusern die Barrierefreiheit für Behinderte ein großes Problem. Und: In etwa 50 Häuser kamen die Tester gar nicht erst hinein. Insgesamt 19 Betreiber untersagten dem ADAC ohne sachliche Begründung den Zutritt, teils unter Androhung einer Strafanzeige. Unter den Testverweigerern war auch das Berliner Unternehmen Contipark, das nach Angaben des ADAC selber mit guten Ergebnissen aus früheren Tests wirbt.

ADAC-Parkhaustest 2013: Europa

Grafik ADAC-Parkhaustest Parkhauseinfahrt Tiefgarage Goetheplatz in Frankfurt am Main
Die "Rote Laterne" der Ergebnisskala ging diesmal nach Heidelberg in die Tiefgarage Am Theater. Zu knappe Einfahrthöhe, schlecht beleuchtete Fahrgassen, zu schmale Stellplätze, die Behinderten-Parkplätze nicht barrierefrei zu erreichen, fehlende Parkplätze für Eltern mit Kindern, keine Notrufe und auch kein Handy-Empfang: All das machte das Parkhaus zum "Horrorhaus" 2016. Gewinner des neuen ADAC Parkhaustests wurde die Vitihofgarage in Osnabrück. Sie zeichnete sich unter anderem durch ihren guten baulichen Zustand, eine deutliche Beschilderung, flache und sehr breite Rampen sowie nicht vorhandene Pfeiler an den schräg angeordneten Parkplätzen aus. Alle Ergebnisse des ADAC Parkhaustests 2016 sehen Sie in der Galerie!

ADAC Parkhaustest 2016

Stichworte:

ADAC Parken Parkhaus

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