Rettungswagen

ADAC-Prognose 2007

— 31.12.2007

Mehr Unfälle, weniger Tote

Der Positiv-Trend setzt sich fort: Trotz gestiegener Unfallrate sinkt 2007 die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen um ein Prozent. Das prognostiziert der ADAC.

Auf Deutschlands Straßen wird es einer Prognose des ADAC zufolge im zu Ende gehenden Jahr 5030 Verkehrstote gegeben haben – so wenig wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Damit werde es trotz der negativen Entwicklung im Frühjahr, in dem überdurchschnittlich viele Motorradfahrer zu Tode kamen, noch eine positive Bilanz geben, sagt der Verkehrsclub voraus. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt nach den vorläufigen Berechnungen die Zahl der tödlich Verunglückten um ein Prozent. Damit setzt sich ein seit 1970 herrschender Positiv-Trend fort – damals hatten noch 21.332 Menschen den Tod im Straßenverkehr gefunden. Als Gründe für die Entwicklung nannte der ADAC ein gestiegenes Sicherheitsbewusstsein unter Deutschlands Autofahrern, höhere Sicherheitsstandards bei Autos und ein verbessertes Rettungssystem. Die Zahl der Unfälle steigt dagegen 2007 um 2,6 Prozent auf nunmehr 2,29 Millionen. Ebenfalls zunehmen wird die Zahl der Verunglückten: Sie steigt auf rund 440.000 (plus 2,9 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden erhöht sich auf 339.000 (plus 3,4 Prozent).

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